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Trier
Eintracht-Protest: Verband holt Stellungnahmen ein

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Eintracht Trier Logo FOTO: TV / Verein
Trier. Heinz Müller, Vorsitzender der Spruchkammer des Fußball-Regional-Verbands Südwest, hat den Eingang des Protests von Eintracht Trier gegen die Elfmeter-Entscheidung im Spiel bei Rot-Weiß Koblenz (1:1) bestätigt.

Der Koblenzer Club sowie der Schiedsrichter der Partie, Jan Dennemärker, seien nun um Stellungnahmen gebeten worden.

Die Spruchkammer hat zu entscheiden, ob der Referee bei der Entscheidung, nach dem zu frühen Reinlaufen des Eintracht-Verteidigers Godmer Mabouba nach einer Behandlungspause einen Strafstoß zu verhängen, einen Regelverstoß begangen hat, der den Spielverlauf maßgeblich beeinflusst hat. Wenn sie zu diesem Entschluss käme, wäre die Konsequenz eine Neuansetzung der Partie. Realistisch wäre die Austragung dann wohl vor dem Beginn der Restrückrunde im neuen Jahr.

Der SVE hatte kundgetan, mit dem Protest nicht zwingend auf einem Wiederholungsspiel beharren zu wollen. Sollte die Spruchkammer einen klaren Regelverstoß erkennen, gäbe es jedoch kein Zurück mehr. Sprich: Sollte die Eintracht noch zum Schluss kommen, in der Konsequenz eigentlich gar kein Wiederholungsspiel zu wollen, müsste sie im noch laufenden Verfahren den Protest zurückziehen.