Frauen-Handball: HSG Hunsrück zeigt Moral

Frauen-Handball: HSG Hunsrück zeigt Moral

TG Waldsee – HSG Hunsrück 28:23 (16:12)

HSG-Trainer Sascha Burg hatte diese Niederlage befürchtet. Seit Saisonbeginn hatten die Verantwortlichen des Oberligisten aus dem Hunsrück versucht, die Sonntagsabend-Begegnung zu verlegen, doch die TG Waldsee war hierzu nach HSG-Angaben nicht bereit. Neben den verletzten Amelie Gilanyi, Julie Jacobs und Meike Frank fehlten den Gästen auch die beruflich verhinderten Dunja Jost, Karin Reuter und Viktoria Hoemann. Überraschend bestimmte das HSG-Rumpfteam die ersten Minuten (8:4 nach elf Minuten). Bis zur 20. Minute wehrten sich die Gäste gegen die personell überlegene TG Waldsee, die sich dann aber auf 15:11 absetzte. Doch es blieb eng (25:23, 55.). In der Schlussphase entschied die routinierte Bea Demski mit zwei Treffern in Folge aber letztlich das Spiel für die Gastgeber. „Nach dem guten Start war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die mit 14 Spielerinnen angetretenen Gastgeberinnen entscheidend absetzen konnten. Doch meine Mannschaft hat sich so teuer wie möglich verkauft, und ich bin zufrieden aus der Halle gegangen. Die Spielerinnen haben eine tolle Moral und Charakter gezeigt. Zudem war die Hälfte der Zuschauer aus dem Hunsrück. Das zeigt mir, dass die Mannschaft auch in schlechteren Zeiten unterstützt wird“, sagte Burg.

HSG: Born und Martin-Stoleru – Vollrath (2), Nicolae (1), A. Frank (4), Wies (6/1), Lammersmann, Gräber (9/5), Molz (1) (R.S.)

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