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Brest
Frauen-Handball: Jubel  nach Coup gegen Norwegen

Brest. Als sich der erste Jubel der deutschen Handball-Frauen über den EM-Traumstart gegen Titelverteidiger Norwegen gelegt hatte, starrte Siegschützin Emily Bölk ungläubig auf die Anzeigetafel. 33:32 stand dort – die erste Sensation der Europameisterschaft!

„So richtig fassen kann ich das noch nicht. Das hätte doch vor dem Spiel niemand gedacht. Die Wettquoten standen ziemlich deutlich gegen uns“, sagte Bölk über den Coup der jungen DHB-Auswahl. Mit einem Sieg gegen den EM-Fünften Rumänien am heutigen Montag (18 Uhr/Eurosport) kann das neu formierte Team des neuen Bundestrainers Henk Groener vorzeitig den Einzug in die Hauptrunde perfekt machen. Das wäre ein erster Meilenstein auf dem Weg zurück in die Weltspitze.

Die erste Bewährungsprobe nach der verpatzten Heim-WM 2017 und dem darauf folgenden Umbruch bestanden die DHB-Frauen am Samstag vor 4077 Zuschauern in Brest mit Bravour. „Die Mannschaft hat unglaublich gekämpft und super gespielt“, lobte Groener. Der 58 Jahre alte Niederländer verordnete seinem Team einen gnadenlosen Tempo-Handball, der die klar favorisierten Norwegerinnen von Beginn an vor Probleme stellte.

(dpa)