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Politik
Früherer Wirtschaftsminister Bauckhage gestorben

ARCHIV - 19.04.2008, Rheiland-Pfalz, Daun: Landesvorstandsmitglied Hans-Arthur Bauckhage sitzt beim 62. ordentlichen Landesparteitag der rheinland-pfälzischen FDP. (zu "Früherer Wirtschaftsminister Bauckhage tot" vom 16.06.2018) Foto: Thomas Frey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 19.04.2008, Rheiland-Pfalz, Daun: Landesvorstandsmitglied Hans-Arthur Bauckhage sitzt beim 62. ordentlichen Landesparteitag der rheinland-pfälzischen FDP. (zu "Früherer Wirtschaftsminister Bauckhage tot" vom 16.06.2018) Foto: Thomas Frey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Thomas Frey
Mainz. (dpa) Im Alter von 75 Jahren ist der frühere rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage (Foto: dpa) gestorben. Das teilte die FDP am Samstag in Mainz mit. Bauckhage sei über Jahrzehnte unermüdlich für liberale Politik eingetreten und habe sich in den Dienst der Gesellschaft gestellt. dpa

„Wir haben ihm unendlich viel zu verdanken. Er hinterlässt eine große Lücke“, erklärte FDP-Landeschef Volker Wissing. Die Freien Demokraten im Land hätten die Nachricht seines Todes mit größter Bestürzung aufgenommen. Bauckhage stammt aus Daaden im Westerwald. Dort arbeitete er als selbstständiger Bäckermeister, bis er 1996 den FDP-Fraktionsvorsitz im Landtag übernahm. 1998 wurde er in Mainz Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau als Nachfolger von Rainer Brüderle, ab 1999 zudem stellvertretender Ministerpräsident der damals im Land amtierenden sozialliberalen Koalition.

„Mit ihm verliert unser Land einen großen Politiker“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). „Er war nicht nur ein erfolgreicher Minister. Hans-Artur Bauckhage war auch ein ganz besonderer Mensch und wunderbarer Kollege.“ Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner erklärte, die CDU werde Bauckhage in Ehren halten. Auf seine Zusagen sei immer Verlass gewesen.