Handball: Glücklicher Punkt für Hermeskeil

Handball: Glücklicher Punkt für Hermeskeil

TV Hermeskeil – TV Bitburg II 32:32 (14:17)

Hermeskeil hat in der Verbandsliga West einen glücklichen Punktgewinn eingefahren. Die mit vollem Kader angetretenen Hochwälder sahen sich einer erneut personell dünn besetzten Bitburger Mannschaft gegenüber (sieben Feldspieler, zwei Torhüter).  Der TVH kam schlecht ins Spiel, lag 1:6 zurück (7. Minute). Nach dem Wechsel verkürzten die Hochwälder bis zur 38. Minute auf 19:20. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bitburg schien beim 30:26 (55.) auf der Siegerstraße, doch zwölf Sekunden vor dem Ende erzielte Nils Laible den 32:32-Ausgleich für Hermeskeil. „Gegen das schnelle Spiel der Bitburger fanden wir lange Zeit keine Mittel. In den Schlussminuten haben wir die Abwehr offensiver gestellt, Bitburg leistete sich in dieser Phase viele Passfehler“, erklärte Hermeskeils Spielertrainer Konstantin Menzer. „58 Minuten lang hat meine Mannschaft eine Top-Leistung abgerufen, dann zwei Minuten den Kopf verloren“, resümierte Bitburgs Trainer Janosh Klimek.

TVH: Schneider und Göddemeyer – Prümm, Treinen (4), Wilhelmi (3), Fuchs (2), Menzer (9/4), N. Laible (4), Kratz (6), T. Laible (1), Klein, Serbanescu (3), Zentz, Scherer

TVB II: Frisch und R. Müller- Zimmer (5), Walerius (3/1), Lübken (5), Crames (11), M. Müller (3), Schallert (5)

SV Gerolstein – SG Gösenroth/Laufersweiler II 33:37 (19:21)

Beide Teams boten sich einen offenen Schlagabtausch. Am Ende siegten wie erwartetet die Gäste. Gleich nach der Pause baute die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Stumm den Vorsprung auf 24:20 (35.) aus. Gerolstein aber blieb bis zum 33:35 (59.) in Schlagdistanz. „In den ersten 20 Minuten hat meine Mannschaft eine ordentliche Leistung abgeliefert. Wir haben uns dann zu viel mit dem Schiedsrichter beschäftigt. Letztlich gab die Erfahrung der Routiniers der Gäste den Ausschlag“, sagte SVG-Coach Sandro Baumanns. „Gerolstein war überraschend stark. Weshalb die Mannschaft erst zwei Punkte hat, kann ich nicht verstehen. Die Gastgeber gehen bei Entscheidungen des Schiedsrichters zu leicht in die Luft“, sagte Gästetrainer Daniel Stumm.

SVG: Hell und Hoffmann – Eltze (1), L. Rosch (9/4), T. Rosch (8), Kreft (3), Wolf (2/1), Heinrich, Munkler, Leonards (2), Servatius (5), Waldorf (3), Neustadt (R.S.)