| 20:28 Uhr

Dresden
Hoeneß will gegen „Spiegel“ vorgehen

Dresden. Bayern-Präsident: Super League wird in den nächsten Jahren kein Thema.

(dpa) Münchens Präsident Uli Hoeneß will rechtlich gegen Veröffentlichungen des Magazins „Der Spiegel“ über Bayern vorgehen. Das bestätigte er in einem Interview mit der „Sächsischen Zeitung“. Das Nachrichtenmagazin hatte in der vergangenen Woche über neue Pläne für eine europäische Superliga berichtet, in denen auch der FC Bayern eine Rolle spielt. „Wir stehen zu unserer Geschichte“, teilte „Der Spiegel“ am Freitag mit. Vonseiten des FC Bayern sei noch kein Schriftstück zu der Angelegenheit bei ihm eingegangen. Hoeneß sagte: „Das war der Wahnsinn. Der ‚Spiegel‘ macht mit einer Geschichte unter der Schlagzeile ‚Der Verrat‘ auf, die überhaupt nicht stimmt.“ Der Bayern-Präsident bekräftigte, dass es keinen Plan gegeben habe, aus der Bundesliga auszutreten und an einer Super League teilzunehmen. „Es wurde vor zwei, drei Jahren innerhalb der internationalen Gremien mal darüber diskutiert und auch bei uns im Aufsichtsrat. Dort wurde es einstimmig abgelehnt, damit war die Sache vom Tisch.“ Hoeneß schließt aus, dass der FC Bayern in den nächsten Jahren Mitglied einer Super League wird.

(dpa)