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Lyon
Hoffenheim bleibt ein Hintertürchen

Lyon. Der dichte Nebel beim Abflug in Lyon spiegelte die trüben Aussichten wider. Ernüchtert ist die TSG Hoffenheim am Donnerstag von der so hoffnungsvoll gestarteten Champions-League-Reise aus Frankreich zurückgekehrt.

Nach dem glücklichen 2:2 (0:2) bei Olympique sind die Chancen auf den Achtelfinaleinzug auf ein Minimum gesunken. Trainer Julian Nagelsmann machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. „Es bleibt ein Hintertürchen auf. Aber große Freude werde ich nicht entwickeln“, sagte der 31-Jährige.

Die Rufe „TSG! Hoffenheim!“ der 1600 mitgereisten Fans erklangen noch lange und trotzig im EM-Stadion von Lyon. Die Spieler allerdings waren nach dem vierten sieglosen Gruppenspiel ziemlich niedergeschlagen – wegen der schlechten Aussichten aufs Weiterkommen und ihres Auftretens beim früheren französischen Serienmeister. Zu grün agierte der Bundesligist wieder einmal in der Defensive, wo der schwache Kasim Adams mit seiner Gelb-Roten Karte in der 51. Minute sein Team dezimierte.

„Der Auftrag ist jetzt, dass wir uns mit einem Heimsieg gegen Donezk schon die Euro League sichern und damit dann die Chance haben auf ein Endspiel gegen ein Manchester City, das vielleicht schon durch ist“, blickte Sportchef Alexander Rosen voraus.