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Igel sorgt für eine Überraschung

Handball-Verbandsliga: HSC schlägt Gösenroths Reserve. Saarburg siegt im Topspiel.

TuS Fortuna Saarburg – HSG Wittlich 26:20 (13:7)

Im Spitzenspiel hat Saarburg mit dem Heimerfolg die eigenen Titelambitionen unterstrichen. Vor 200 Zuschauern landete das Team von Trainer Uwe Moske einen „Start-Ziel Sieg“, bei dem die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste nie in Führung lagen.

„Das Spiel haben wir in der Abwehr gewonnen“, sagte Moske, dessen Team auch den verletzungsbedingten Ausfall von Julius Hoffmann kompensierte, der kurz vor der Halbzeit umgeknickt war. „Niklas Wenner hat ihn ersetzt und im Angriff und in der Abwehr sein Leistungsvermögen angedeutet“, sagte Moske.

„Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Jungs, die nicht auseinandergefallen sind, obwohl bei uns einfach überhaupt nichts zusammengepasst hat“, fasste Gästetrainer Heinz Hammann die Partie zusammen.

TuS: Dupré – Lorth (3/1), Moske (5), Paule, Wenner (2), Bläsius (1), Schütz, J. Hoffmann (1), S. Hoffmann, Schmitt, Marszalek (2), P. Rüger (9), Morin (2), Jürgens (1)

HSG: Flamann, Kirsch und Hergert – Konrad (3), Präder (5), Bollig, Rudolphi, Weber, Kriewitz (2), Lißmann (10), Schabio, Löw, Schilz

HSC Igel – SG Gösenroth/Laufersweiler II 38:30 (17:15)

Für eine Überraschung sorgte die zuletzt schwächelnde Igeler Mannschaft, die den Favoriten aus dem Hunsrück mit einer Niederlage auf den Nachhauseweg schickte. „In einem Spiel zweier stark ersatzgeschwächter Mannschaften haben wir aus meiner Sicht vielleicht ein wenig zu hoch, aber nicht unverdient gewonnen. Basis war eine geschlossen gute Angriffsleistung, da wir wie gewohnt nicht gut genug verteidigt haben“, bilanzierte HSC-Coach David Juncker.

HSC: Pütz, Weier – Steil (8/1), Grundhöffer (2), Ossadnik (2), Behrmann (11), Werdel (10), Vucenovic (2), Schmitz, Schmitt (1), Hellriegel (2), Humm, Herresthal, Hansen

TV Hermeskeil – HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II 26:24 (10:8)

In der gut gefüllten Hochwaldhalle verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. Der Vorsprung der Hermeskeiler variierte nach der Pause zwischen einem und vier Toren. „Wir konnten in dieser Phase keinen Druck auf Hermeskeil ausüben, da nach einer positiven Aktion direkt wieder eine negative Aktion folgte. Kompliment an den TV Hermeskeil, dessen Mannschaft sich im Vergleich zur vergangenen Saison spielerisch deutlich verbessert hat und auch eine starke kämpferische Leistung zeigte“, sagte Irmenachs Pressesprecher Robin Braun.

„Wir kamen gut aus der Kabine und setzten uns schnell mit drei Toren auf 14:11 ab“, nannte Hermeskeils Coach Konstantin Menzer einen Schlüssel zum Erfolg.

TVH: Schneider, Göddemeyer und Rech – Prümm, Wilhelmi (1), N. Laible (2/1), Kratz (9), Blind (3), T. Laible (5), Klein, Serbanescu (5), Schleimer (1)

HSG: Schmidt, Kretz – Molz, Braun, Stoffel, Fritz (4), Hölzenbein (1), Schub, Denzer (6/4), Kirst (5), Anton, Schneider (1), Juenemann (2), Mende (5)

HSG Obere Nahe – TV Bitburg II 32:33 (18:17)

Die Bitburger Reserve kann sich  über den Anschluss ans Mittelfeld freuen. Die Gäste führten in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich mit fünf Toren (12:7), doch bis zur Pause gerieten sie knapp in Rückstand. Nach dem Wechsel kam zunächst die HSG Obere Nahe besser zum Zug (21:18, 36.). Ab der 40. Minute wurden die Gäste stärker, sie drehten die Partie. In den spannenden Schlusssekunden brachte Bitburg den Sieg über die Zeit.

„Überschattet wird der Sieg von der Verletzung von Philipp Kinnisch, der in der zehnten Minute mit dem Verdacht auf einen Kreuzbandriss ausfiel. Wir hoffen sehr, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt. Unsere personelle Situation wird immer schwieriger“, haderte TVB-Trainer Janosh Klimek.

„In der entscheidenden Phase haben wir sechs Angriffe nicht aufs Bitburger Tor gebracht und Fehler auf Fehler produziert. Bitburg spielte clever und diszipliniert, wir haben dagegen die Struktur verloren“, klagte Axel Schneider, Trainer der HSG Obere Nahe.

TVB II: Frisch - Zimmer (4), Walerius (3), Recking (6), M. Lübken (7/2), Schürer (2), Kinnisch (1), Müller (4), Schallert (6) (R.S.)