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Kompakt
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Hat Moskau in großem Stil Netzwerke infiltriert?
Hat Moskau in großem Stil Netzwerke infiltriert? FOTO: Helmut Fohringer / dpa
Immer mehr frustrierte Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak verlassen Deutschland und verkaufen dann offenbar ihre deutschen Papiere. Nach Spiegel-Informationen warnt die Bundespolizei in einer vertraulichen Analyse vor einem florierenden Handel mit Identitäten im Netz. „Insbesondere deutsche Reisedokumente werden in den sozialen Medien zum Verkauf angeboten“, heißt es darin.

 

Wegen des Verdachts auf Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung hat die Bundesanwaltschaft in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein Wohnungen von Verdächtigen durchsuchen lassen. Von den vier Beschuldigten wurde zunächst niemand festgenommen, wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte.

 

Die USA und Großbritannien haben vor einer möglichen weltweiten Cyberattacke aus Russland gewarnt. Als Angriffsziele wurde vor allem Netzwerktechnik bei Behörden und Unternehmen, aber auch in kritischer Infrastruktur und bei Anbietern von Internet-Zugängen ausgemacht. Russische Hacker hätten in großem Stil Netzwerk-Infrastrukturen infiltriert, hieß es.

Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) will das umstrittene Unkrautgift Glyphosat für Privatleute weitgehend verbieten und die Anwendung in der Landwirtschaft einschränken. Das sagte Klöckner am Dienstag in Berlin. Ein Verordnungsentwurf dazu gehe nun in die Ressortabstimmung.⇥