Altrich/Wengerohr/Bombogen: Laufen, kämpfen und Bälle abfangen

Altrich/Wengerohr/Bombogen : Laufen, kämpfen und Bälle abfangen

Käpt’ns Corner: Diesmal mit Samuel Coenen vom B-II-Ligisten SG Altrich/Wengerohr.

Seit eineinhalb Jahren ist Samuel Coenen Spielführer bei der SG Altrich/Wengerohr-Bombogen. Zuvor war er bereits als Co-Kapitän in der Verantwortung. Für den 24-Jährigen ist es wichtig, dass „in der Mannschaft ein guter Zusammenhalt herrscht, die Stimmung gut ist und dass auf dem Platz nicht so viel gemeckert wird, wenn jemand Fehler macht“. Der große Zusammenhalt zeigt sich laut Coenen auch darin, dass es seit Jahren nur wenige Zugänge von anderen Clubs gibt.

„Wir sind seit Jahren eine geschlossene Truppe und unternehmen auch außerhalb des Platzes jede Menge, wie die Mallorca-Fahrt mit über 20 Leuten, Kabinenfeiern und anderes.“ Und was ist für den Masterstudenten für Sport und Germanistik auf dem Platz wichtig? „Man kennt sich und weiß, wie der andere tickt. Einige Spieler studieren in Köln oder in Koblenz und kommen trotzdem oft ins Training und zu den Spielen. Auch die jungen Spieler haben sich toll integriert und besetzen Schlüsselpositionen in Abwehr oder Angriff.“ Und der Trainer? Der Käpt’n sagt, dass Andreas Steffen weiß, was er will und noch immer als Stürmer denkt.

Coenens persönliches Ziel war es, oben mitzuspielen, den guten Mannschaftsgeist beizubehalten und Spaß dabei zu haben. „Meine Hoffnung besteht darin, den zweiten Platz zu halten – vielleicht gibt es ja noch eine Relegation. Und solche Spiele sind immer heiß.“ Der in Koblenz geborene und in Altrich lebende Spielführer hat noch einen weiteren Traum. „Wir haben schon im Pokal gegen Hetzerath unsere beste Saisonleistung gezeigt (3:0). Der Pokal ist ein Bonus für uns, doch ich freue mich richtig darauf. Wir sind sonst immer früh rausgeflogen, doch jetzt sind wir auch nicht mehr weit weg vom Rheinlandpokal.“ Der nächste Gegner stört den Kapitän nicht. „Klar, Kröv ist Favorit, doch wir wollen es den Krövern auf unserem Hartplatz in Altrich am 2. Dezember so schwer wie möglich machen und ins Halbfinale einziehen.“

Coenen ist seit Bambini-Tagen Altrich-Wengerohrer und im zentralen Mittelfeld zu Hause. „In dieser Zone wird viel gelaufen, es werden hohe Bälle abgefangen und viele Zweikämpfe geführt. Das ist es, was mir besonders liegt.“