NÜRBURGRING: Motorsport: Rallyesaison endet mit der „R-K-A“

NÜRBURGRING : Motorsport: Rallyesaison endet mit der „R-K-A“

(jüb) Mit der Rallye Köln Ahrweiler (R-K-A) wurde am Wochenende in der Eifel traditionell die Rallye-Saison 2018 abgeschlossen.  Viele Teams aus der Region ließen sich zwischen Ahrtal und Nürburgring die Gelegenheit zur letzten Ausfahrt nicht entgehen.

Der Hunsrücker Georg Berlandy feierte dabei  im Opel Kadett seinen 13. Gesamterfolg bei Deutschlands einziger Rallye im historischen Motorsport mit gezeiteten Wertungsprüfungen.

Mehr als 70 Nennungen von Young- und Oldtimern, dazu etwa 30 zum Teil ganz seltene historische Vorwagen: Die Freunde des Rallyesports kamen auch bei der 41. Auflage der „R-K-A“ mit sehr ausgefallenen Derivaten auf ihre Kosten. Seit 1976 wird die „RKA“ von der Scuderia Augustusburg Brühl organisiert und hat sich dabei im Laufe der Jahrzehnte zur bedeutendsten Veranstaltung ihrer Art in Deutschland entwickelt. Ausnahmekönner wie die früheren „Monte“-Sieger und  Ex-Weltmeister Walter Röhrl, Ari Vatanen und Björn Waldegaard stehen in den Starterlisten der Rallye in der Region.

Eine ganz besondere Herausforderung ist für die Rallye-Cracks in jedem Jahr die Bewältigung der Nordschleife und der nur noch in Ausnahmefällen gefahrenen kur­zen Südschleife des Nürburgrings. Beides war auch in diesem Jahr bei typischem November-Wetter wieder der Fall gewesen.

Peter Schlömer, lange Jahre Vorsitzender des Motorsportclubs Daun und einer der Mit-Organisatoren des Eifel Rallye Festivals, nimmt in jedem Jahr die Gelegenheit wahr, um seinen Peugeot Talbot als Vorwagen in gekonnten Drifts durch die weitere und nähere Heimat zu jagen. „Das ist wie ein Familienfest. Bei der „Köln – Ahrweiler“ trifft man Kollegen und Konkurrenten, die man größtenteils ein Jahr zuvor zum letzten Mal gesehen hatte“, beschreibt der Dauner das Besondere an dieser Rallye.

Schon seit Jahren zum „Inventar“ gehören auch Eric Freichels und Armin Bauschert aus Wiltingen. Das Motorsport-Paar aus dem Saargau war auch am Wochenende wieder am Start. „Alt und Neu unter einen Hut zu bringen, ist ein tolles Konzept dieser Veranstaltung“ sagen die beiden, die von Freitagabend bis Sonntag über knapp 150 Wertungsprüfungs-Kilometer in ihrem Peugeot 205 GTI in der Youngtimer Trophy an den Start gingen.

„Es hat wieder richtig Spaß gemacht, die anspruchsvollen Wertungsprüfungen in der Eifel zu fahren“, waren die beiden auch von der 2018er „R-K-A“ wieder begeistert.

Unterstützt von Thomas und Klaus Ostermann vom Motorsportclub Konz, die den Service erledigten, war das auch für Freichels / Bauschert und alle  Beteiligten ein rundum gelungener Saisonabschluss.