| 20:57 Uhr

Prozess
Prozessbeginn: Mit Hammer erschlagen

Ulm. () Ein wegen Mordes nach dem Racheprinzip „Blut für Blut“ angeklagter Mann hat zu Prozess­auftakt die Vorwürfe zurückgewiesen. Der 46-Jährige beteuerte stattdessen am Montag, bei der Tötung eines 19-Jährigen gar nicht dabei gewesen zu sein. Der Deutsch-Albaner muss sich vor dem Landgericht Ulm verantworten – er soll den albanischen Landsmann aus Blutrache mit einem Hammer erschlagen haben. dpa

(dpa) Ein wegen Mordes nach dem Racheprinzip „Blut für Blut“ angeklagter Mann hat zu Prozess­auftakt die Vorwürfe zurückgewiesen. Der 46-Jährige beteuerte stattdessen am Montag, bei der Tötung eines 19-Jährigen gar nicht dabei gewesen zu sein. Der Deutsch-Albaner muss sich vor dem Landgericht Ulm verantworten – er soll den albanischen Landsmann aus Blutrache mit einem Hammer erschlagen haben.

Oberstaatsanwalt Christof Lehr sagte vor Gericht, der Angeklagte habe den jungen Mann mit Hilfe eines bislang noch flüchtigen Mittäters im Mai 2017 „heimtückisch und aus niederen Beweggründen“ getötet. Der Angeklagte wies den Mordvorwurf zurück.