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Mehring
Rheinlandpokal: Frust und Jubel auf der Mehringer Lay

Mehring. Nach diesem Spiel brauchten die beiden Trainer erst einmal einen Schnaps: Mehrings Trainer Frank Meeth genoss nach dem vollauf verdienten 2:0 (0:0)-Sieg seiner Mannen am Mittwochabend im Viertelfinale um den Fußball-Rheinlandpokal das Hochprozentige in vollen Zügen.
Andreas Arens

Kreissport-Mitarbeiter beim Trierischen Volksfreund

Sascha Watzlawik, der Coach des klassenhöheren FV Engers 07, spülte seinen Frust herunter. „Die Art und Weise des Ausscheidens stört mich. Wir waren nicht wach und zu viel mit uns selbst beschäftigt“, kritisierte der Gästetrainer. Meeth gab zu, es im Vorfeld kaum für möglich gehalten zu haben, die in der Oberliga bislang so überzeugenden und auf Rang sechs notierten Neuwieder besiegen zu können. „Was meine Jungs gerade läuferisch abgerissen haben, war fantastisch“, lobte er. Bezeichnend für den großen Willen des Rheinlandliga-Fünften war die Entstehung des 1:0. Dreimal hätten die Engerser klären können, Mehring setzte aber immer wieder nach. Auf Zuspiel von Johannes Diederich traf Sebastian Schmitt zum 1:0 (75.). Vier Minuten später war Sebastian Dietz nach einer Ecke zur Stelle und ließ den Großteil der 165 Zuschauer erneut jubeln. „Wir haben super verteidigt – und zwar als ganze Mannschaft“, merkte der SVM-Kapitän an.

Der Engerser Trainer Watzlawik hofft nun zumindest, gegen den späteren Rheinlandpokalsieger verloren zu haben. Dafür müsste Mehring am 19./20. März Ligakonkurrent Salmrohr und dann am Finaltag der Amateure – alle Verbandspokalendspiele auf DFB-Ebene werden in Konferenzschaltungen live übertragen – am 25. Mai den Gewinner der Partie Eisbachtal gegen die TuS Koblenz eliminieren.