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Rückblende
Rückblende

Was geschah am 3. November?

2008 platzt der geplante Machtwechsel in Hessen. Vier SPD-Landtagsabgeordnete verweigern der hessischen SPD-Chefin Andrea Ypsilanti einen Tag vor ihrer geplanten Wahl zur Ministerpräsidentin überraschend die Gefolgschaft.

1998 wird in Straßburg der neue ständige Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) feierlich eröffnet.

1993 werden bei einer Briefmarken-Auktion in Zürich für den „Bordeaux-Brief“ mit einer roten und blauen Mauritius fünf Millionen Schweizer Franken gezahlt (hier eine Aufnahme von 2009). Sammler bezeichnen den Brief als das Kronjuwel der Philatelie.⇥Foto: dpa

1975 eröffnet die britische Königin Elizabeth II. im schottischen Aberdeen die erste Pipeline für Nordsee-Öl, das Großbritannien von Ölimporten unabhängig machen soll.

1946 proklamiert Kaiser Hirohito die neue japanische Verfassung, die das Land nach der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg in eine Demokratie umwandelt und dem Kaiser die Regierungsbefugnisse nimmt.

1918 unterzeichnen die siegreichen Entente-Mächte und Österreich-Ungarn bei Padua einen Waffenstillstandsvertrag. Der Erste Weltkrieg ist damit für die Donaumonarchie zu Ende.

Was geschah am 4. November?

2016 tritt die Ende 2015 beschlossene Pariser Klimavereinbarung in Kraft. Sie gilt als Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel.

2008 gewinnt Barack Obama als erster Farbiger die Wahlen zum US-Präsidenten.

1918 übernehmen in Kiel Arbeiter- und Soldatenräte die Macht. Am Vortag hatten beim Kieler Matrosenaufstand etwa 6000 Menschen für Frieden, Freiheit und Brot demonstriert.

1901 gründet der Student Karl Fischer in Berlin-Steglitz die Wandervogel-Bewegung.

1677 heiratet Wilhelm III. von Oranien Maria, die Tochter König Jakobs II. von England, und beendet so die englisch-niederländische Gegnerschaft.⇥