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Salmrohr stellt Stürmer Ozoh frei

Fußball-Rheinlandliga: Der Verein nennt disziplinarische Gründe für den Schritt. Am 16. Spieltag genießt von den Teams aus der Region nur die Hochwald-SG Heimrecht.

Sportfreunde Eisbachtal - SV Mehring (Samstag, 16 Uhr, Nentershausen)

Ausgangslage: Der SV Mehring steht vor einer schweren Aufgabe. Nach dem 0:2 im Heimspiel gegen den TuS Mayen wartet bei den Eisbachtaler Sportfreunden der nächste Härtetest auf die Moselaner. Einen Punkt liegen die Eisbachtaler hinter Spitzenreiter Morbach. Eine Niederlage können sich die Eisbären im Heimspiel gegen Mehring nicht leisten.

„Eisbachtal ist neben Morbach die spielstärkste Mannschaft der Liga. Wir dürfen den Gegner nicht spielen lassen, sondern möchten Eisbachtal früh unter Druck setzen, um am Ende auch zu gewinnen“, sagt Mehrings Trainer Frank Meeth.

Personal: Erik Michels (Knochenödem) wird den Mehringern fehlen. Daniel Littau und Andy Strauch sind nach überstandener Grippe ebenfalls fraglich.

Prognose: Mehring benötigt einen Sahnetag, um einen Punkt aus dem Eisbachtal entführen zu können.

TuS Oberwinter - SV Morbach (Samstag, 16 Uhr, Oberwinter)

Ausgangslage: Die Vorzeichen sind klar: Der SV Morbach reist als Spitzenreiter zum Vorletzten nach Oberwinter. Genau dies macht die kommende Aufgabe aber auch so schwierig für die Hunsrücker. Mittlerweile kann sich der SVM in einigen Partien nicht mehr vor der Favoritenrolle drücken – trotz des Bonus als Überraschungsteam der bisherigen Saison. Dennoch ist der Tabellenführer gewarnt, denn in der vergangenen Woche setzte der TuS Oberwinter mit dem 5:2-Auswärtssieg in Neitersen ein klares Lebenszeichen.

„Wir lassen uns vom Tabellenplatz nicht blenden. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, dessen müssen wir uns bewusst sein“, warnt Morbachs Trainer Thorsten Haubst.

Personal: Beim SVM steht noch ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Marius Marx und Marius Botiseriu (beide muskuläre Probleme).

Prognose: Morbach wird der Favoritenrolle gerecht und entführt drei Punkte aus dem Westerwald.

SV Windhagen - FSV Salmrohr (Samstag, 17 Uhr, Windhagen)

Ausgangslage: Der FSV Salmrohr steht beim SV Windhagen vor einer richtungsweisenden Begegnung. Mit einem Sieg könnten die Salmtaler den Abstand auf die Abstiegsränge auf sechs Punkte ausweiten. Andererseits könnte der FSV bei einer Niederlage auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

Der Trend spricht derzeit aber für den FSV. Nach vier ungeschlage­nen Pflichtspielen am Stück (davon drei Siege) ist das Selbstvertrauen gewachsen. „Aufgrund der Tabellensituation müssen und wollen wir dort etwas mitnehmen. Wir werden aber nicht den Fehler machen und Windhagen unterschätzen“, sagt Lars Schäfer, Trainer des FSV. Doch auch der SVW scheint sich allmählich zu stabilisieren. Vor dem jüngsten 0:3 gegen Mendig blieb Windhagen gleich fünf Mal in Folge ungeschlagen.

Beim FSV ist derweil Stürmer Anthony Ekene Ozoh aus disziplinarischen Gründen freigestellt worden. „Anthony hat den Bogen überspannt und zählt ab sofort nicht mehr zur Mannschaft“, sagt Schäfer.

Personal: Bis auf den freigestellten  Ozoh und die Langzeitverletzten sind in Windhagen alle Spieler beim FSV einsatzbereit.

Prognose: Salmrohr gelingt der nächste Befreiungsschlag.

SG Hochwald-Zerf - Spvgg EGC Wirges (Samstag, 17.30 Uhr, Zerf)

Ausgangslage: Die SG Hochwald-Zerf musste zuletzt bei der SG Ellscheid eine 1:5-Pleite einstecken. Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück möchte der Aufsteiger im Heimspiel gegen Wirges wieder zurück in die Erfolgsspur. „Durch die letzten Niederlagen haben wir uns ein wenig selbst unter Druck gesetzt. Das Ziel ist daher definitiv ein Heimsieg“, sagt Fabian Mohsmann, Coach der SGH.

Dennoch ist die Akklimatisierung in der neuen Liga bei den Hochwäldern besser gelungen als beim kommenden Gegner. Die Spielvereinigung aus Wirges steht nach dem Aufstieg schon jetzt mit dem Rücken zur Wand. Nach fünf Niederlagen in Folge muss Wirges in Zerf dreifach punkten, um nicht schon frühzeitig den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld zu verlieren.

Personal: Fabian Mohsmann wird seiner Mannschaft in diesem Jahr auf dem Platz nicht mehr helfen können. Florian Lorenz kehrt hingegen nach überstandener Handverletzung wieder zurück in den Kader der SGH.

Prognose: Zerf gelingt die Wende und siegt zu Hause gegen Wirges.

TuS Mayen - SG Ellscheid (Samstag, 17.30 Uhr, Mayen)

Ausgangslage: Die SG Ellscheid, zu Beginn der Saison eher eine graue Maus, sorgt derzeit für Furore. Nach dem 5:1-Erfolg über die SG Hochwald-Zerf scheint der Knoten in der Offensive endgültig geplatzt zu sein. Mit elf Treffern in den vergangenen drei Spielen und mächtig Selbstvertrauen im Gepäck warten nun die Topspielwochen auf die SGE. „In Mayen erwartet keiner etwas von uns, dennoch möchten wir auch vor dem Winter noch einige Punkte sammeln. Ich denke, dass vielleicht die körperliche Robustheit der Schlüssel zum Erfolg sein könnte“, sagt Niklas Wagner, Trainer der Ellscheider.

Das Auswärtsspiel in Mayen macht den Anfang, ehe die Top-Favoriten aus dem Eisbachtal und Ahrweiler folgen. Mayen hat trotz des Sieges in Mehring den ersten Tabellenplatz etwas aus den Augen verloren. Mit einem Dreier gegen Ellscheid soll der Anschluss aber zumindest gehalten werden.

Personal: Bei der SG Ellscheid stehen hinter den Einsätzen von Thomas Schweisel (muskuläre Probleme) und Elias Otto (Grippe) noch Fragezeichen. Jannick Land könnte nach überstandener Knieverletzung hingegen erstmals in dieser Saison zum Kader zählen.

Prognose: Aufgrund der steigenden Formkurve ist der SGE ein Remis zuzutrauen.

SG Neitersen - FSV Trier-Tarforst (Sonntag, 15 Uhr, Neitersen)

Ausgangslage: Der FSV Trier-Tarforst spielt weiterhin eine starke Saison. Bereits 26 Punkte haben die Trierer Höhenkicker bisher gesammelt. Seit sieben Ligaspielen ist Tarforst mittlerweile ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert vom 15. September im Auswärtsspiel im Eisbachtal. „Wir haben vor allem in der Defensive eine gute Stabilität. Alle arbeiten gut gegen den Ball“, sagt FSV-Trainer Holger Lemke.

Die Formkurve der Gastgeber aus dem Westerwald zeigt hingegen eher nach unten. Trotz des zwischenzeitlichen Siegs gegen Ahrweiler stehen aus den vergangenen fünf Spielen vier Niederlagen zu Buche. „Neitersen spielt in dieser Saison sehr wechselhaft, dennoch ist die SG ein sehr unangenehmer Gegner“, sagt Lemke.

Personal: Bis auf Julian Schneider (krank) sind im Kader der Trierer keine Änderungen zu erwarten.

Prognose: Der FSV Trier-Tarforst entführt einen Zähler aus Neitersen.