| 20:40 Uhr

Gelsenkirchen/Frankfurt
Und wieder lockt Berlin

Auch im DFB-Pokal-Halbfinale steht Frankfurts (Noch-)Trainer Niko Kovac im Blickpunkt des Interesses.
Auch im DFB-Pokal-Halbfinale steht Frankfurts (Noch-)Trainer Niko Kovac im Blickpunkt des Interesses. FOTO: Federico Gambarini / dpa
Gelsenkirchen/Frankfurt. Bekommt Niko Kovac einen großen Abgang bei Eintracht Frankfurt? Viel hängt vom heutigen DFB-Pokal-Halbfinale auf Schalke ab (20.45 Uhr/ARD/Sky).

Euphorie auf Schalke, angespannte Atmosphäre in Frankfurt: Während die Eintracht vor dem Pokal-Halbfinale an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) noch immer mit den Nachwehen des Trainerbebens um Niko Kovac kämpft, herrscht beim Bundesliga-Zweiten nach dem Derby-Sieg gegen Borussia Dortmund prächtige Stimmung. 

Kovac war bemüht, das Getöse um seinen bevorstehenden Wechsel zum FC Bayern München hinter zahlreichen Mikrofonen wegzulächeln.

„Ich denke, dass Sie mich verstehen, wenn ich sage, dass ich mich auf das Spiel konzentriere. Daran werde ich gemessen“, sagte der Trainer des Bundesliga-Siebten. Besonders großen Druck wegen der aufgeheizten Debatte in den Medien und bei den Fans verspüre er nicht.

Kovac widersprach dem Eindruck der zurückliegenden Bundesligapartien, dass dem Europa-Cup-Aspiranten im Saison-Endspurt scheinbar etwas die Luft ausgeht: „Die Mannschaft ist körperlich in einem sehr guten Zustand, da gibt es keine Zweifel.“

Davon geht auch Gegner Schalke aus. Sportvorstand Christian Heidel mahnte: „Wir sind uns ganz, ganz sicher, dass wir aufgrund der Trainer-Thematik nicht auf einen verunsicherten Gegner treffen - leider!“

Die Veltins-Arena ist mit 61 891 Zuschauern ausverkauft. Trainer Domenico Tedesco kann auf alle Profis zurückgreifen. Auch der Schweizer Nationalspieler Breel Embolo hat seine muskulären Probleme überwunden. Vorjahresfinalist Frankfurt muss lediglich auf Angreifer Ante Rebic (Muskelfaserriss in der Wade) verzichten.