| 20:27 Uhr

Werner knallhart

Matchwinner: Timo Werner erzielte beim 2:0-Sieg gegen Mönchengladbach beide Leipziger Treffer.
Matchwinner: Timo Werner erzielte beim 2:0-Sieg gegen Mönchengladbach beide Leipziger Treffer. FOTO: dpa / Jan Woitas
Fußball: Leipzig schlägt Mönchengladbach. Wolfsburg ist in Frankfurt siegreich.

RB Leipzig - Mönchengladbach 2:0

Timo Werner hat RB Leipzig auf Rang drei der Fußball-Bundesliga geschossen. Beim 2:0 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach traf der Nationalspieler am Sonntag vor 41 939 Zuschauern in der ausverkauften Red-Bull-Arena in der dritten Minute sowie in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Es war bereits das vierte Mal in dieser Saison, dass der 22-Jährige doppelt traf.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir sind glücklich, dass wir so ein wichtiges Spiel gewinnen konnten. Wir haben gut gestanden, und wir haben auch nach vorne guten Fußball gespielt“, sagte Werner .

Für Mönchengladbach setzte sich die Negativ-Serie gegen die Leipziger fort: Auch im fünften Spiel gab es keinen Sieg. „Das waren Tore, die wir so nicht kriegen dürfen“, kommentierte Tobias Strobl. Beim ersten Treffer „können wir dreimal klären“, klagte er. Und der zweite Werner-Einschuss sei „ein kleiner Genickbruch“ gewesen.

RB-Trainer Ralf Rangnick konnte auf seine derzeit stärkste Mannschaft zurückgreifen – und das zahlte sich aus. Auch die bei den beiden 0:1-Niederlagen beim VfL Wolfsburg und bei RB Salzburg fehlenden Mittelfeldspieler Kevin Kampl und Marcel Sabitzer sowie der in der Europa League nicht einsatzfähige Diego Demme standen wieder im Kader. Insgesamt rotierte Rangnick auf acht Positionen im Vergleich zum vergangenen Donnerstag.

Dieter Hecking schickte die erwartete Formation ohne die verletzten Matthias Ginter und Jonas Hofmann auf den neuen Rasen des Leipziger Stadions.

Vor allem die Rückkehr der Leipziger Mittelfeld-Achse machte sich bei strömendem Regen bezahlt. Von der ersten Minute an waren Kampl und Sabitzer in der Vorwärtsbewegung sowie Demme als Abräumer mit die auffälligsten RB-Akteure. Sabitzer bereitete mit einem sehenswerten Doppelpass mit Werner das 1:0 vor und hatte in der Folgezeit selbst mehrere gute Einschussmöglichkeiten.

In einem Spiel, das durch hohes Tempo von beiden Seiten geprägt war, hatte Leipzig durch die größere Effizienz im Abschluss Vorteile. Denn Borussia hätte durchaus treffen müssen. Lars Stindl hatte zwei sehr gute Möglichkeiten, scheiterte beide Male am stark reagierenden Peter Gulacsi im RB-Tor. Und ­Thorgan Hazards Nachschuss konnte Ibrahima Konaté gerade noch stören. Zumeist verstand es aber die gut organisierte Leipziger Abwehr, den Borussia-Angriff weit genug vom eigenen Tor fernzuhalten.

Frankfurt - VfL Wolfsburg 1:2

Die Partywochen von Eintracht Frankfurt sind nach elf Pflichtspielen ohne Niederlage vom VfL Wolfsburg jäh beendet worden. Der DFB-Pokalsieger unterlag den Niedersachsen am Sonntagabend vor 48  000 Zuschauern mit 1:2 (0:1) und verpasste dadurch den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

Admir Mehmedi in der 31. Minute und Daniel Ginczek (68.) trafen zum verdienten Sieg für die Gäste, die sich mit 18 Punkten auf Rang acht verbesserten. Die Hessen, die letztmals am 26. September beim 1:3 in Mönchengladbach verloren hatten, rutschten mit 23 Zählern auf Platz fünf ab.  Angetrieben von den eigenen Fans bäumte sich die Eintracht zwar am Ende noch einmal auf, konnte dem Spiel aber trotz des späten Anschlusstreffers von Luka Jovic (87.) keine Wende mehr geben.