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15-Jähriger versprüht Reizgas in Schulbus - Neun Schüler ärztlich behandelt

Leitzweiler. Rettungskräfte und Polizei wurden am Donnerstagmorgen alarmiert, nachdem ein Schüler im Schulbus auf dem Weg nach Freisen (Landkreis Birkenfeld) Reizgas versprüht hatte. Neun der insgesamt 47 Businsassen klagten über Augenreizungen bzw. Atemwegprobleme. Die Schüler wurden vor Ort notärztlich versorgt.

Alle 47 Schülerinnen und Schüler wurden im Krankenhaus in Birkenfeld untersucht und bis zum Mittag wieder entlassen. Kurz nach 7.30 Uhr bemerkte der Busfahrer eines Schulbusses, dass im hinteren Teil des Fahrzeuges offenbar ein Reizgas versprüht wurde. Er hielt kurz vor der Ortschaft Leitzweiler an, lüftetet den Bus und verständigte über Notruf die Rettungsleitstelle.

Neun der insgesamt 47 Schüler aus dem Bereich Baumholder, die auf dem Weg zur Schule nach Freisen waren, klagten über akute Augenreizungen bzw. Atemwegprobleme. Sie wurden von zwei Notärzten vor Ort versorgt. Alle 47 Schülerinnen und Schüler wurden schließlich mit neun Krankentransportfahrzeugen nach Birkenfeld gebracht, wo sie im Krankenhaus vorsorglich untersucht und bis zum Mittag alle nach Hause entlassen wurden.

Nach ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Baumholder steht ein 15-Jähriger im Verdacht, das Reizgas versprüht zu haben. Der Jugendliche habe – so Zeugenaussagen - die Reizgassprühflasche, die ein 14-Jährigen im Bus mitführte, an sich genommen und einige Sprühstöße in die Luft abgegeben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung.