239 neue Geographen und Geowissenschaftler

239 neue Geographen und Geowissenschaftler

Schluss mit dem Studentenleben: Auf insgesamt 239 Absolventen und Doktoren der Geographie und Geowissenschaften wartet nun der berufliche Alltag. Doch zunächst haben sie bei der Absolventenfeier auf Campus II am Freitag im feierlichen Rahmen ihre Urkunden und Zeugnisse erhalten.

Ihr Studium haben sie erfolgreich beendet, nun können sie feiern: Am Freitag haben die Absolventen der Geographie und Geowissenschaften des Studienjahres 2008/2009 an der Universität Trier ihre Urkunden (bei den Promotions-, Diplom- und Magisterabschlüssen) oder ihre Zeugnisse über die erste Staatsprüfung (für das Lehramt an Schulen) erhalten. Im Hörsaalzentrum auf Campus II wurden gleichzeitig die 14 Besten des Jahrganges geehrt.

Ingo Eberle, Dekan des Fachbereichs VI, gab zu, dass der Studienabschluss durchaus Ängste schüren könne. „Doch das ist gar nicht nötig“, erklärte er den Absolventen. „Das Studium befähigt sie zu einem breiten Berufsspektrum und sie haben dabei gelernt, über Länder- und Fachgrenzen hinaus zu denken.“ Er riet der Gruppe, auf ihre Ausbildung zu vertrauen, gleichzeitig aber flexibel zu bleiben. „Stellen Sie alles in Frage, immer auch sich selbst. Seien Sie bereit für das Unerwartete und dafür, Entscheidungen zu treffen.“

Auch ehemalige Absolventen kamen zu Wort. Sie erzählten in ihren Vorträgen von ihrem bisherigen beruflichen Alltag und wie sie ihr Studium darauf vorbereitet hat. Aber auch die Schwierigkeiten, sich später im Beruf einzufinden, legten sie offen dar: Sei es ein Vorstellungsgespräch, bei dem ein Absolvent erst erklären musste, welche Kompetenzen ein Geographe eigentlich mitbringt - oder das Referendariat an einer Schule, für das sich ein anderer Absolvent mehr Praxisnähe im Studium selbst wünschte.

Es war die neunte Abschlussfeier des Fachbereichs VI, „und damit bereits eine Tradition“, sagt Eberle. 77 Absolventen sind zur Feier erschienen, insgesamt 239 Absolventen und Doktoren gibt es aber in diesem Jahrgang, fährt der Dekan fort. „Damit haben wir die bisher höchste Zahl an Absolventen eines Studienjahres erreicht.“

Manche von ihnen kämpften anschließend mit zwiespältigen Gefühlen. So wie Claudia Tesfa, die nun ihr Diplom in angewandter Geographie erhalten hat. „Ich fühle mich super und bin sehr aufgeregt. Aber ein bißchen traurig bin ich auch; schließlich geht jetzt eine Ära zu Ende.“