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50 Millionen Euro für mehr Sicherheit auf der B51

50 Millionen Euro für mehr Sicherheit auf der B51

Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) will die Sicherheit auf der vielbefahrenen B51 deutlich verbessern. 50 Millionen Euro sind für Überholspuren oder Notfallbuchten geplant.

(fcg) Auf der Grundlage eines neuen, bisher unveröffentlichten Gutachtens sind drei Maßnahmenpakete für die Strecke zwischen Bitburg und Trier entwickelt worden. Das sagte der Minister am Donnerstag während eines Redaktionsbesuchs beim Trierischen Volksfreund. Das Gesamtvolumen beträgt für die kommenden zehn Jahre 50 Millionen Euro. Das Geld stammt weitgehend aus Bundesmitteln, das Land kann jedoch laut Hering frei darüber entscheiden.

Kurzfristige Maßnahmen: Im ersten Schritt werden in diesem und im kommenden Jahr 150.000 Euro aufgewendet, um die Unfallgefahr zu verringern. So soll die Verkehrsführung mit Fahrbahnmarkierungen und Beschilderungen verbessert werden. Geplant ist etwa die Verkürzung der Überholspur an der Anschluss-Stelle „Bitburg-Süd“ in Richtung A60. Zwischen Newel und Hohensonne soll es eine doppelte Fahrstreifen-Begrenzungslinie mit Überholverbot geben.

Mittelfristige Maßnahmen: Binnen der kommenden fünf Jahre sind 35 Millionen Euro vorgesehen, um zum Beispiel den Streckenbereich zwischen der A60 und der Anschluss-Stelle „Bitburg-Nord“ dreispurig auszubauen. Der Planungsauftrag wurde bereits erteilt. Ferner sollen Nothaltebuchten, ein Wildschutzzaun zwischen Bitburg-Flugplatz und Helenenberg sowie neue Schutzplanken gebaut werden. Verbesserungen sind durch längere Ein- und Ausfädelstreifen in den Bereichen „Bitburg-Zentrum“, „Bitburg-Nord“, „Echternacher Straße“ und „Süd“ vorgesehen.

Langfristige Maßnahmen: Mit einem Zeitfenster von zehn Jahren, frühestens nach fünf Jahren, soll der dreispurige Ausbau der B51 bei Neuhaus in Angriff genommen werden. Kosten: zehn Millionen Euro.

Wenig Hoffnungen machte der Minister bei großen Verkehrsprojekten in der Region. Für den Moselaufstieg und die Nordumfahrung Trier sowie die Umgehung Konz-Könen gebe es kaum Chancen – weil der Bund spare.