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Aktuelle Zahlen: So haben sich die Corona-Fälle in der Region am Dienstag entwickelt

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Wie viele SARS-CoV-2-Infizierte gibt es nach aktuellem Stand in den Landkreisen der Region Trier, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Luxemburg? Wie hoch sind die Zahlen im Vergleich zu anderen Landkreisen in Deutschland? Diese und mehr Zahlen hat volksfreund.de hier grafisch aufgearbeitet.

In der Region Trier gibt es nach Stand von Dienstagabend, 19 Uhr, 183 Menschen, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Im Vergleich zum Montag (155) ist die Zahl damit um 33 gestiegen.

Im Einzelnen teilen sich die Zahlen wie folgt auf die Landkreise auf: Die meisten Infizierten gibt es weiterhin im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Dort sind nach aktuellen Angaben 56 Fälle bekannt. Am Montag waren es 48. Allerdings sind im Eifelkreis bereits drei Personen geheilt und aus der Quarantäne entlassen – somit gibt es 53 „aktive“ Fälle.

Auch im Kreis Vulkaneifel ist die Zahl minimal gestiegen. Dort gibt es einen neuen bestätigten Fall, somit steigt die Zahl auf 31.

Die größten Steigerung an Sars-CoV2-Infizierten zeigen sich in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg. Zunächst ein Blick nach Bernkastel-Wittlich: Dort meldet die Kreisverwaltung 7 neue Fälle im Vergleich zum Montag. Damit steigt die Zahl von 24 auf 31. In stationärer Behandlung befinden sich zwei Erkrankte. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten aus dem Kreis: Eine Person gilt als geheilt, es gibt also 30 „aktive“ Fälle.

Auch im Kreis Trier-Saarburg meldet die Kreisverwaltung 7 neue Infektionen. Damit gibt es am Dienstagabend 39 Infizierte. In der Stadt Trier sind 6 neue Fälle bestätigt worden, dort gibt es nun derer 26. Todesfälle aufgrund des Coronavirus gibt es in der Region Trier bislang nicht.

Um die Landkreise der Region untereinander und mit anderen Landkreisen in Deutschland zu vergleichen, lohnt ein Blick auf die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner. Bei diesen Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) ist zu beachten, dass es sich um den Stand von Dienstag, 24. März, 0 Uhr handelt. Es ist also möglich, dass die oben genannten aktuellen Zahlen der TV-Recherche dort noch nicht inbegriffen sind.

Nach Angaben des RKI gibt es im regionalen Vergleich in der Stadt Trier die wenigsten Infizierten pro 100.000 Einwohner (16,27). Darauf folgt der Kreis Trier-Saarburg (20,14) und der Kreis Bernkastel-Wittlich (21,38). Einen deutlichen Sprung im Vergleich zu den genannten Landkreisen machen die Zahlen in der Eifel. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm meldet das RKI 46,67 Infizierte/100.000 Einwohner, im Kreis Vulkaneifel 47,85.

Anhand dieser Zahlen lässt sich die Region mit anderen Regionen vergleichen. So gibt es im Land Rheinland-Pfalz 33,6 Infizierte pro 100.000 Einwohner, im Saarland 33,8. Die höchste Zahl meldet Hamburg, dort sind es 57 Infizierte. Die wenigsten Infizierten pro 100.000 Einwohner meldet Mecklenburg-Vorpommern mit 12,4.

Der am stärksten Betroffene Landkreis in Deutschland ist nach dieser Rechnung der Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen). Dort sind 386,52 Personen pro 100.000 Einwohner infiziert.

Zurück zu den Gesamtzahlen: Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 1480 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 5 Todesfälle. Im Großherzogtum Luxemburg sind bislang 8 Personen an dem Virus gestorben.

Diese Zahl hat sich am Dienstag nicht erhöht. Doch auch jenseits der Grenze steigen die Infizierten-Zahlen: Luxemburg zählt mit Stand Dienstagabend 1099 Fälle (Montag: 875). 10 Personen im Großherzogtum gelten als geheilt. Im Saarland steigen die Infizierten von 403 auf 440. Dort sind bislang 3 Menschen an dem Virus gestorben, 14 gelten als geheilt.