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An Fastnacht droht rund um Trier Regen und Sturm

Regen und Sturm : Fastnacht: Kein tolles Wetter an tollen Tagen

An Fastnacht droht in der Region Regen und Sturm. Von Frühling keine Spur mehr.

Die Narren in der Region stehen in den Startlöchern. Am Donnerstag beginnt traditionell der Straßenkarneval. Und alle Fastnachter hoffen, dass das derzeitige vorfrühlingshafte Wetter (für heute sind noch Mal 17 Grad und viel Sonne vorhergesagt) auch über die tollen Tage anhält. Doch das scheint leider nicht so zu sein. Pünktlich zu Beginn der heißen Phase des Karnevals wird das Wetter schlechter, sagt TV-Wetterexperte Dominik Jung. Bis zum Weiberdonnerstag halte das vorfrühlingshafte Wetter an. Zumindest bis zum Nachmittag können Möhnen und sonstige Feierfreudige bei angenehmen Temperaturen um die 14 Grad draußen feiern und die Schlipse der Männer abschneiden. Danach wird es laut Jung aber wettermäßig ungemütlicher mit Regen und Wind. So gehe es auch am Freitag weiter. „Bis zehn Grad, viele Wolken, ab und zu Regen, kaum Sonne“, sagt der Meteorologe voraus.

Auch für das Wochenende, an dem viele Umzüge stattfinden, und für Rosenmontag sind die Aussichten eher durchwachsen. Während sich am Samstag die Sonne zwar kaum blicken lassen und der Himmel bedeckt sein wird, bleibt es laut Jung bei zwölf Grad aber wenigstens trocken. Am Sonntag sollten die Teilnehmer und Zuschauer der Züge sich dann aber mit regenfesten Kostümen verkleiden. Jungs Prognose: „Viele Wolken und Regen, keine Sonne bis zehn Grad, windig.“ Richtig mies könnte es dann am Rosenmontag werden, wo ja nicht nur in Trier Tausende von Narren beim Umzug erwartet werden. Nach der Vorhersage des TV-Wetterexperten steigt das Thermometer kaum über zehn Grad und es wird immer wieder regnen. Allerdings droht wohl auch Sturm, und der könnte dem einen oder anderen Narren die Pappnase aus dem Gesicht wehen. „Es wird sehr windig, es drohen Böen bis 70 oder 75 Stundenkilometer.“ Das heißt: die Bauer der Umzugswagen sollten die Aufbauten entsprechend sichern.

Auch zum Ausklang der tollen Tage, an Fastnachtsdienstag, ist von dem jetzigen Frühlingswetter keine Spur mehr. Laut Jung wird es dann mit acht Grad noch etwas kälter als die Tage zuvor, statt Sonne gebe es viele Wolken, zeitweise müsse mit Regen und auch mit starkem Wind gerechnet werden. „Fastnacht ist genau eine Woche zu spät“, meint der Wetterexperte. Am vergangenen Wochenende und zu Beginn dieser Woche sei eindeutig das bessere Karnevalswetter gewesen.