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Auch in Luxemburg sollen Poller die Fußgängerzone schützen

Sicherheit : Luxemburg sichert Stadt mit Pollern

Wie in Trier sollen auch in der Stadt Luxemburg zahlreiche Poller die Fußgängerzone schützen.

Der Gemeinderat der Stadt Luxemburg hat beschlossen, die Fußgängerzone mittels Pollern abzusichern. Diese sollen einerseits der Sicherheit dienen und andererseits eine größere Flexibilität bei der Gestaltung der Lieferzeiten ermöglichen.

Für die 13 Poller, die rund um die Fußgängerzone in der Oberstadt installiert werden, hat der Gemeinderat die Summe von 4,5 Millionen Euro veranschlagt. Die neuen Poller ersetzen auch die an einigen Stellen installierten Betonblöcke. Sie sollen Anschläge mit einem Auto oder LKW verhindern. Möglicherweise ist das auch eine Reaktion auf die Amokfahrt in Trier. Dort ist ein 51-Jähriger im Dezember durch die Fußgängerzone gerast und hat gezielt Menschen angefahren. Auch in Trier sollen Poller die Fußgängerzone sicherer machen.

Die Befürchtungen von Tom Krieps (LSAP), diese Poller seien nicht hundertprozentig sicher, teilte der zuständige Schöffe Patrick Goldschmidt (DP) nicht: Die Poller würden den höchsten Sicherheitsansprüchen gerecht werden.

Doch es ist nicht allein die Sicherheit der Fußgängerzone, die dem Schöffenrat am Herzen liegt. Die Poller sollen nämlich zusätzlich dazu dienen, die Zufahrt in die Fußgängerzone besser zu kontrollieren. Lieferanten können ihre Kunden dort vor 10 Uhr morgens und in den meisten Straßen auch zwischen 18 und 20 Uhr beliefern. Immer wieder kommt es vor, dass sich Lieferer nicht an diese Zeiten halten.

Vorgesehen sind zwei Arten von Pollern: zum einen starre und zum anderen hydraulisch versenkbare beziehungsweise manuell einklappbare. Anwohner erhalten übrigens eine Chipkarte, mittels der sie die Poller runterfahren können, um zu ihrem Parkplatz zu gelangen.