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Beck: Klares Bekenntnis zum Hahn und zum Nürburgring

Beck: Klares Bekenntnis zum Hahn und zum Nürburgring

Über 300 Besucher waren am Freitagabend in die Weinbrunnenhalle „Kröver Nacktarsch“ nach Kröv gekommen, um Kurt Beck zu sehen und zu hören. Die SPD Bernkastel-Wittlich hatte zum Neujahrsempfang eingeladen.

(sim) Solche Termine absolviert Kurt Beck, SPD-Landesvorsitzender und Ministerpräsident, sicher besonders gerne. Schon beim Betreten der Halle erntete er Beifall, während seiner Rede gab es immer wieder Applaus, die Weinmajestäten reichten ihm guten Mosel-Riesling, während die Winzerkapelle Kröv, der Winzerchor Kröv und das Mundart-Duo „Nochääs“ beste musikalische Unterhaltung bot.
Beck befinde sich sozusagen in seiner zweiten Heimat, stellte der Vorsitzende der Kreis-SPD, Dieter Burgard, fest. Regelmäßig verbringe Beck seinen Urlaub an der Mosel und regelmäßig nutze er die Radwege entlang des Flusses zur Entspannung. Entsprechend gut gelaunt trat Beck ans Rednerpult. Was er zu sagen hatte, war allerdings ernst und bestimmt. Er ging auf die Wirtschafts - und Finanzkrise ein, bekräftigte die Notwendigkeit des Hochmosel-Übergangs und verteidigte das Vorgehen der Landesregierung in Sachen Nürburgring. Beck sieht das Land gut gerüstet für die schwierigen Zeiten. Die Mittel des beschlossenen Investitionsprogramms würde das Land größtenteils in die Bildungs-Infrastruktur stecken. Vor allem die Kommunen würden davon profitieren. Zum Thema Flughafen Hahn sagte er: „Wir werden den Hahn nicht wie eine heiße Karatoffel fallen lassen, wenn es erste Schwiergkeiten gib.“ Und er verteidigte die umstrittenen Landesinvestitionen am Nürburgring. Beck: "Ich stehe dazu, weil ich keine Alternative sehe.“