Benzin nicht bezahlt: Prozess vertagt

Benzin nicht bezahlt: Prozess vertagt

Das Amtsgericht Bitburg hat heute Vormittag das Verfahren gegen einen 36-jährigen Mann vertagt, dem Betrug, Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch vorgeworfen wird. Da der Angeklagte zu den Vorwürfen schweigt, müssen bei der Fortsetzung der Verhandlung verschiedene Zeugen gehört werden.

(neb) Die Staatsanwaltschaft wirft dem Eifeler vor, zwischen Juli 2007 und Februar 2009 in 14 Fällen an Tankstellen in Luxemburg sowie zwei Autobahnraststätten in Deutschland getankt zu haben, ohne zu bezahlen und dadurch einen Schaden von insgesamt 2720,10 Euro verursacht zu haben. Der Angeklagte machte vor Gericht keine Angaben zu den ihm vorgeworfenen Sachverhalten. Zwei Polizeibeamte waren sich sicher, ihn auf Videoaufnahmen einiger der betroffenen Tankstellen erkannt zu haben. Doch selbst, als der Vorsitzende Richter Udo May dem 36-Jährigen die nicht besonders deutlichen Standbilder im Prozess vorhielt, legte dieser kein Geständnis ab. Der Prozess wurde daraufhin vertagt, bei seiner Fortführung müssen nun verschiedene Zeugen – unter anderem die beiden Polizeibeamten – gehört werden.

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