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Bernkastel-Wittlich: Modell Eifelkreis bekommt keine Chance

Bernkastel-Wittlich: Modell Eifelkreis bekommt keine Chance

Das Land hat den Vorschlag gemacht, dass im Landkreis Bernkastel-Wittlich alle hauptamtlichen Bürgermeister gemeinsam über die Neu-Organsiation des Kreises nachdenken. Für dieses Modell gibt es aber offenbar keine Mehrheit.

(mai) Vor zwei Wochen hatte Innenminister Karl Peter Bruch im Gespräch mit Wolfgang Schmitz, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Manderscheid, den Vorschlag gemacht, das Modell Eifelkreis umzusetzen. Das bedeutet: Alle hauptamtlichen Bürgermeister denken gemeinsam über die Neu-Organsiation des Kreises nach. Wie eine Umfrage des TV ergab, reichen die Reaktionen der Bürgermeister darauf von Offenheit über Skepsis bis Ablehnung. Eine freiwillige Zusammenarbeit ist so nicht möglich, der Vorschlag offensichtlich gescheitert.Bei der Kommunalreform geht der Eifelkreis Bitburg-Prüm einen Weg der über die vom Ministerium geforderten Fusionen hinausgeht. Ein Gremium aus Finanz- und Organisationsexperten soll ein Gutachten über eine Neuorganisation innerhalb des Eifelkreises erstellen. Darin soll es beispielsweise um die Frage gehen, wie sich Verbands- und Kreis-Umlage ändern und was die neue Verwaltungseinheit und die Abtragung der alten Einheit kosten.Wie im Eifelkreis Bitburg-Prüm sind auch im Kreis Bernkastel-Wittlich mehrere Verbandsgemeinde aufgefordert, zu fusionieren. In Bernkastel-Wittlich sind das: Manderscheid, Kröv-Bausendorf, Neumagen-Dhron und Thalfang. Die Bürgermeister der ersten beiden Kommunen beharren bislang auf die Eigenständigkeit ihrer Kommune. Neumagen-Dhron und Thalfang sind auf der Suche nach Fusionspartnern.