Katholische Kirche Ende der Ungewissheit – Lösung für Eifeler Kloster Himmerod in Sicht

Trier · Vor dreieinhalb Jahren hat der Trierer Bischof die Zukunft der Eifeler Abtei Himmerod zur Chefsache erklärt. Jetzt präsentiert Stephan Ackermann das Ergebnis. Und die Spekulationen schießen ins Kraut.

Bischof Ackermann will bald neue Nutzung für das Kloster präsentieren
Foto: dpa/Harald Tittel

Wie geht’s weiter mit der ehemaligen Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel? Vor dreieinhalb Jahren hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann die Suche nach einer Nachfolgenutzung für das im Jahr zuvor aufgelöste Konvent zur Chefsache erklärt. Jetzt hat Ackermann das ehrgeizige Projekt offenbar eingetütet. Nach Informationen unserer Zeitung sollen die noch geheimen Pläne am Donnerstag nächster Woche einem ausgewählten Kreis von Politikern, Kirchenvertretern und Mitgliedern des Fördervereins präsentiert werden. Zunächst wollte der Bischof dafür eigens in die geografisch im Dreieck zwischen Bitburg, Daun und Wittlich gelegenen Abtei fahren. Wegen der Corona-Pandemie wurde das Treffen aber kurzerhand ins Internet verlegt. Unter den Eingeladenen wird inzwischen heftig spekuliert, was Stephan Ackermann wohl an diesem Nachmittag präsentieren werde. Bislang sind keinerlei Details an die Öffentlichkeit gesickert, nur Gerüchte. Selbst die gewöhnlich gut unterrichteten Kreise zucken dieses Mal mit den Schultern.