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Bistum muss erneut ans Ersparte

Bistum muss erneut ans Ersparte

Nur durch einen millionenschweren Griff in die Rücklagen kann das Bistum Trier seinen diesjährigen Haushalt ausgleichen. Das sagte Generalvikar Georg Holkenbrink bei der Vorstellung des Haushalts 2010 am Montagmorgen.

(sey) Deutschlands älteste Diözese kann seinen Haushalt zum zweiten Mal in Folge nur durch einen Griff in den Sparstrumpf ausgleichen. Grund: Zwischen den geplanten Einnahmen und Ausgaben klafft eine Lücke von rund 26,5 Millionen Euro. Damit das Defizit nicht „chronisch“ wird, will Bischof Stephan Ackermann Mitte des Jahres ein Sparprogramm verabschieden, bei dem die Ausgaben auf Dauer drastisch schrumpfen sollen. Etwa jeder neunte Euro soll einspart werden. In welchen Bereichen, steht noch nicht fest.

Größter Ausgabenposten im Bistumshaushalt ist das Personal (264 Millionen Euro). Die meisten Einnahmen, rund 250 Millionen Euro, stammen aus der Kirchensteuer. Mehr zu Thema später unter volksfreund.de und in der TV-Dienstagausgabe.