Katholische Kirche Bistumsreform: Kritiker drohen Trierer Bischof mit Klage

Trier · Fast zwei Jahre nach der von Rom gestoppten Trierer Bistumsreform könnte jetzt auch die geplante Neuauflage ins Stocken geraten. Die Kritiker von einst drohen dem Trierer Bischof mit einer Klage gegen das Reformvorhaben.

20. Oktober 2018:: Teilnehmer der Protestkundgebung der Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" gegen die geplante Reform im Bistum Trier stehen vor dem Trierer Dom und halten ein Plakat mit der Aufschrift "Lasst uns die Kirchen im Dorf!" und "Stirbt das Ehrenamt vor Ort, ist die Kirche auch bald fort!" nach oben.

Foto: dpa/Harald Tittel

Das dürfte Triers Bischof Stephan Ackermann und seinem Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg überhaupt nicht schmecken: Angesichts der geplanten Neuauflage der im ersten Anlauf gescheiterten Bistumsreform drohen die Kritiker jetzt mit einer neuen Klage in Rom. Hintergrund ist der Start der sogenannten Anhörungsphase für die Pastoralen Räume, die ab dem nächsten Jahr die Dekanate ablösen sollen. Bis Ende des Monats können Pfarreien im Rahmen der Anhörung beim Bistum Fragen und Rückmeldungen zum Thema einreichen.