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Kirche
Bistumsreform: Wird der Zeitplan noch gekippt?

 Hält an der Strukturreform fest: Triers Bischof Stephan Ackermann.
Hält an der Strukturreform fest: Triers Bischof Stephan Ackermann. FOTO: dpa / Arne Dedert
Trier. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann wird am Donnerstagmittag weitere Details zur Strukturreform bekanntgeben. Derweil wollen die Kritiker nicht verstummen. Von Rolf Seydewitz

Wie geht`s weiter mit der geplanten Zusammenlegung der derzeit noch 887 Pfarreien im Bistum Trier zu 35 Großpfarreien? Weitere Details wollen der Trierer Bischof Stephan Ackermann und sein Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg am Donnerstagmittag bekanntgeben. Nach den derzeitigen Plänen sollen die neuen Großpfarreien - offiziell heißen sie Pfarreien der Zukunft - am 1. Januar nächsten Jahres an den Start gehen. Daran soll sich nach Informationen von volksfreund.de auch nichts ändern. Rs gilt als wahrscheinlich, dass heute weitere Details zu den Pfarrorten veröffentlicht werden.

Die Kritiker bemängeln vor allem, dass Kirchengemeinden gegen ihren Willen aufgelöst werden sollen. Der einst im Altkreis Prüm gegeründeten Initiative Kirchengemeinde vor Ort haben sich mittlerweile nach deren Angaben 288 Pfarreien angeschlossen. Initiativensprecher Harald Cronauer sagte volksfreund.de, die Kirche müse auch in Zulkunft noch im Dorf bleiben. Derzeite bereite man wegen der Reform eine Klage gegen das Bistum vor.