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Bitburg-Prüm: Schiedsrichter Fandel will kein Landrat werden

Bitburg-Prüm: Schiedsrichter Fandel will kein Landrat werden

Die Gerüchte um eine von der CDU unterstützten Kandidatur von Fifa-Schiedsrichter Herbert Fandel als Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm sind zerstreut. "Ich werde das nicht machen", sagte der Leiter der Kreismusikschule am Freitagsabend im TV-Gespräch.

(mr) Noch beim Parteitag der SPD-Bitburg-Prüm am Samstag in Biersdorf war heftig spekuliert worden. Auch die wiedergewählte Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Monika Fink hatte den populären Schiedsrichter erneut als Kandidat der CDU ins Spiel gebracht.

Er sei zwar seit einigen Jahren Mitglied in der CDU, wolle aber in der Öffentlichkeit unabhängig bleiben, sagte Fandel. Er strebe nach seiner aktiven Laufbahn in ein oder zwei Jahren vielmehr eine Funktion beim Deutschen Fußballbund (DFB) an.

Unterdessen hat die SPD dem Bitburger Bürgermeister Joachim Streit (FWG) im Falle einer Kandidatur die Unterstützung versagt. Laut Monika Fink liege dies in der Haltung Streits zum Instrumentenflug in Bitburg begründet. Während Streit sich für die fliegersiche Nutzung ausspricht, kämpft die SPD vehement dagegen. Die SPD werde versuchen, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, betonte Fink.