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1400 Angebote für die Zukunft

1400 Angebote für die Zukunft

1000 Besucher und über 50 regionale Ausbildungsbetriebe: Die Info- und Ausbildungsmesse Future - Blick in deine Zukunft bringt Schüler und Unternehmen für ein Gespräch zusammen. Die Trierer Arbeitsagentur versucht, noch freie Stellen für August zu vermitteln.

Trier. Der Ausbildungsmarkt hat sich gewandelt - vor allem für viele Unternehmen. Vorbei sind die Zeiten, in denen aus Dutzenden Bewerbungen für eine Stelle ausgewählt werden konnte. Mittlerweile sind die angehenden Auszubildenden in der luxuriösen Position, wählen zu können. Noch für den Berufsstart im August sind über 1400 freie Ausbildungsstellen in über 100 Berufen in Trier und der Großregion zu vergeben.
Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe sei auf konstant hohem Niveau, sagt Isabell Juchem, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit, im Gespräch mit dem Trierischen Volksfreund. Allerdings sei der Bewerbermarkt durch Faktoren wie Schulzeitverlängerung und Studientendenz kleiner.
Mit Future, wie diese Info- und Ausbildungsmesse heißt, will das zehnköpfige Organisationsteam diese Lücke schließen, in diesem Jahr mit einem neuen Konzept. "Wir wollten der Future ein neues Gesicht geben und sie aufpeppen", sagt Isabell Juchem. Dies zeigt sich auch an den Jobwalls - hier können Besucher die freien Stellen direkt sehen und sich noch für den Ausbildungsbeginn im August bewerben oder mit den suchenden Unternehmen direkt vor Ort ins Gespräch kommen. Juchem empfiehlt den Absolventen, sich zu überlegen, ob es nicht auch sinnvoll ist, nach dem Schulabschluss direkt mit der Ausbildung zu beginnen. Die fünfte Future fand erstmals am Freitag und Samstag statt. Bislang waren stets drei Nachmittage unter der Woche dafür genutzt worden. Die Branchenspezialisierung für spezielle Tage wurde abgeschafft, so dass die Schüler nicht mehrmals und besser mit ihren Eltern kommen konnten. Bisher sei sie sehr zufrieden. Auch die Rückmeldungen der Arbeitgeber seien positiv gewesen, resümiert Juchem.
Rudolf Thesen vom Bildungszentrum für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen Eifel-Mosel lobt die Organisation und die Wahl des Zeitpunkts. Auch in seinem Bereich seien noch freie Ausbildungsplätze für 2016 vorhanden. Es seien allerdings schon viele Gespräche auf der Messe geführt worden.
Für die Unternehmen wurden erstmals einheitliche "Ausstellungscounter" angefertigt. Vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen sollte so ein professioneller Messeauftritt ermöglicht werden.
Um herauszufinden, welche Ausbildung am besten passt, bot die Arbeitsagentur eine Aktionsfläche zum Mitmachen, die hausinterne Berufs- und Studienberatung sowie ein kostenloses Bewerbungsfotoshooting an. In einem Bewerbungsmappencheck konnten Schüler mitgebrachte Unterlagen von Experten analysieren lassen. sebi