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23 Milliarden Liter Milch in 45 Jahren

23 Milliarden Liter Milch in 45 Jahren

Vor zweineinhalb Jahren hat die dänische Molkereigenossenschaft Arla die Milchunion Hocheifel (Muh) übernommen. Jetzt wurden langjährige Mitarbeiter aus Muh-Zeiten für ihre Treue ausgezeichnet.

Pronsfeld. Im Jahr 1969, als der gelernte Molkereimeister Michael Heckemanns aus Winterspelt ins Unternehmen eintrat, waren bei der Milchunion Hocheifel (Muh) in Pronsfeld 94 Mitarbeiter beschäftigt, es wurden pro Jahr rund 75 Millionen Kilogramm Milch verarbeitet. Mehr als 45 Jahre später ist die Milchmenge, die am Standort verarbeitet wird, um das 20-Fache größer, die Zahl der Mitarbeiter auf etwa 1000 gestiegen. Heckemanns, der langjährige technische Leiter, der das Unternehmen geprägt und begleitet hat wie kein Zweiter, ist einer der Mitarbeiter, die jetzt vom Nachfolgeunternehmen Arla für ihren langjährigen Einsatz geehrt wurden. "Während der Dienstzeit von Michael Heckemanns", sagte der Standortleiter Jürgen Wolf in einer Feierstunde, waren es insgesamt mehr als 23 Milliarden Kilogramm Milch", die verarbeitet wurden.
Für das Jahr 2020 wird eine Jahresmilchverarbeitung von etwa zwei Milliarden Kilogramm angestrebt. Durch die aktuellen Investitionen in Butterei und Trockenturm verfügt Arla am Standort aktuell über eine Kapazität von 1,72 Milliarden Kilogramm Milch und ist damit auch auf eine höhere Milchanlieferung nach dem Wegfall der Quote ab April vorbereitet.
Dass Treue und engagierte Mitarbeiter dem Unternehmen dienen, brachte die europäische Genossenschaftsmolkerei Arla Foods als Muh-Nachfolgerin in der Feierstunde zum Ausdruck. Sie hat in Pronsfeld insgesamt 45 Jubilare für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Dabei war unerheblich, dass die ausgezeichneten Herren und Damen genau genommen noch nicht so lange für Arla Foods arbeiten, denn erst vor zweieinhalb Jahren hat die dänische Genossenschaft die Muh übernommen.
Standortleiter Wolf bedankte sich bei den Mitarbeitern für ihren Einsatz in den vielen Jahren, in denen sich der Standort Pronsfeld zu einem der größten Molkereistandorte in Europa entwickelt hat. "Die Jubilare, die heute geehrt werden, haben einen maßgeblichen Anteil daran", sagte Wolf. red/aff