24 Stunden lang arbeiten wie ein Berufsfeuerwehrmann

24 Stunden lang arbeiten wie ein Berufsfeuerwehrmann

Bollendorf/Berdorf (red) Zum ersten Mal veranstaltete die Jugendfeuerwehr Berdorf-Bollendorf im April einen Berufsfeuerwehrtag mit einer 24-Stunden-Dienstschicht. Die Jugendlichen erhielten einen Einblick in den üblichen Tagesablauf einer Berufsfeuerwehrwache.

Das Feuerwehrhaus war Arbeitsplatz, Verpflegungsraum und Unterkunft zugleich. Im Laufe des Tages standen neben technischer Gerätekunde von Feuerwehr und Ambulanz auch theoretische und praktische Ausbildung und Sport auf dem Dienstplan. Zu den (nachgestellten) Einsätzen rückten insgesamt 19 junge Brandschützer und deren Betreuerstab im Löschzug aus.
Kurz nach Diensteinteilung auf der Wache Bollendorf (D) ertönte bereits um 10.15 Uhr der Feuerwehrgong und rief die Jugendlichen zum ersten Einsatz. Das Stichwort lautete "Tierrettung". Von einem Garagendach in der Neustraße musste ein Wildtier gerettet werden. Zurück auf der Wache ging es weiter mit Ausbildung. Doch lange währte die Ruhe nicht, denn gegen 11 Uhr ging der nächste Notruf ein. Eine Person wurde auf der Sauerwiese von einem Anhänger überrollt, musste befreit und die Verletzungen versorgt werden.
Während der Bereitschaft in der Mittagspause wurde dann zu einer Rauchentwicklung ins Freibad alarmiert. Nach Lageerkundung durch die Gruppenführer stellte sich der Einsatz als Fehlalarm heraus.
Gegen 14.15 Uhr galt es, eine schwer verletzte Person im Wald zu finden. Im Laufe des Tages und der Nacht gab es noch viele Einsätze, bei denen die Nachwuchskräfte gefordert wurden. Nach 24 Stunden Berufsfeuerwehr waren die Jugendlichen sichtlich erschöpft, aber zufrieden.

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