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25. Grenzlandschau: 20.000 Besucher trotz grauem Himmel – Aussteller zufrieden

25. Grenzlandschau: 20.000 Besucher trotz grauem Himmel – Aussteller zufrieden

Spannender Schlussspurt auf der Grenzlandschau in Prüm: Trotz Nieselwetters zieht die Handelsmesse in der Eifel am Sonntag mehr als 5500 Besucher an. Damit knacken die Veranstalter das selbst gesetzte Ziel von 20.000 Besuchern.

Nieselregen, grauer Himmel - am letzten Tag der 25. Grenzlandschau (GLS) zeigt sich der Frühling nicht gerade von seiner besten Seite. Ausstellungsleiter Georg Sternitzke schlägt das Schmuddelwetter aber keineswegs auf die Stimmung.

"Es läuft gut. Die Besucher lassen sich nicht abschrecken", sagt er kurz vor der Mittagszeit, und tatsächlich brummt an den 170 Ständen und Ausstellungsflächen das Geschäft. "Jetzt hoffe ich natürlich, dass noch ein großer Schub kommt - wir wollen ja immer gern die 20.000er-Marke knacken." Das Hoffen hilft: Mit mehr als 5500 Besuchern wird das selbstgesteckte Ziel am Sonntag zur Kaffeezeit geknackt.

Doch ob die Massen nun, wie am Maifeiertag, als 7000 Gäste die Messe besuchten, strömen oder es gemütlicher zugeht, wie beispielsweise am Samstag, als 3600 Besucher vorbeischauten, über das Geschäft der Aussteller sagen die nackten Zahlen nur wenig aus.

Zufrieden auch an ruhigen Tagen

"Natürlich ist es toll, wenn viele Leute kommen. Der Freitag war also wirklich super, aber auch am Donnerstag, als es ruhiger war, lief es toll für uns", sagt Yvonne Thiel von der Schreinerei Thiel aus Lambertsberg. "Die Kunden fragten besonders am Donnerstag oft nach konkreten Projekten und Aufträgen, während sich sonst die Gäste eher allgemein informieren." Sie blicke zufrieden auf die Messeteilnahme. Nach achtjähriger Pause sei man beim silbernen Jubiläum der GLS wieder dabei, um Präsenz zu zeigen und zu demonstrieren, dass es mit dem Familienunternehmen weiter geht. "Nach einem Generationenwechsel wollten wir uns den Kunden noch mal vorstellen und zeigen was wir alles im Angebot haben", sagt sie.

Zufriedene Gesichter auch am Stand des Naturpark Nordeifel, der sich mit der Prümer Touristinformation und der belgischen Stadt St. Vith gemeinsam präsentiert. Anne Stollenwerk, seit Jahresanfang ist sie die neue Geschäftsführerin des rheinland-pfälzischen Teils des Naturparks Nordeifel, ist ein bisschen verblüfft: "Ich bin begeistert und erstaunt über die Neugier der Einheimischen auf unsere Angebote. Besonders sie zeigten sehr viel Interesse an den Rad- und Wanderrouten in der Region und auch an unserem Jahresprogramm."

Aber wie deutlich wurde das selbst gesteckte Ziel überschritten? Es wird knapp: Alles hängt an der Kassenbilanz nach dem Messeschluss. Genaues könne man erst sagen, wenn die Messe vorbei ist und die ersten Stände abgebaut seien, sagt Sternitzke.