25 Jahre Herberge Gottes: Fest der Freude bei den Nachbarn

25 Jahre Herberge Gottes: Fest der Freude bei den Nachbarn

Menschen aus 30 Nationen haben sich zum Fest der Freude in Mersch (Luxemburg) getroffen. Auf Einladung der Katholischen Charismatischen Erneuerung Luxemburg feierten sie das Jubiläum "25 Jahre Herberge Gottes". Auch viele Gläubige aus der Eifel waren dabei.

Mersch/Gilsdorf. Die Pfarrkirche in Gilsdorf konnte die Gläubigen, die zum festlichen Pfingstgottesdienst gekommen waren, kaum fassen; selbst die Altarstufen waren besetzt. Pfarrer Albert Franck hielt die Predigt. Er empfahl zu beten: Gott sieht das Leid des Menschen; er geht nicht daran vorbei. Seine Liebe ist tiefer als der Abgrund sein kann, und das Licht Gottes wird den Menschen retten. Abbé Albert Franck sagte: "Ich bin dankbar, dass die Verantwortlichen beiderseits ein offenes Herz haben, einer für den anderen, und das seit 25 Jahren. In der Krankenandacht kam klar zum Ausdruck, dass Jesu Kraft zu heilen nicht abgenommen hat."
Der Beitrag der Kinder bezog sich auf eine Textstelle aus der Bibel, wo die Jünger auf Jesu Wunsch das Netz zum Fischefangen auf der rechten Seite auswarfen; die Herberge Gottes sei auch ein solches Netz, das über die Grenzen Europas hinaus gehe.
Erzbischof Jean-Claude Hollerich feierte mit der Gemeinschaft den Abschlussgottesdienst. Alle Teilnehmer erhielten nach dem Gottesdienst eine rote Rose als Ausdruck der Liebe Gottes. redExtra

Die charismatische Erneuerung ist eine christliche, konfessionsübergreifende Strömung, eine geistige Bewegung, welche die besonderen Begabungen hervorhebt, die nach christlichem Verständnis Gott einem Menschen verleiht. Die Bewegung kam erst in den 1960er Jahren auf. Seit 1982 gibt es die daran angelehnte Gemeinschaft "Herberge Gottes" in Gilsdorf, die Abbé Albert Franck leitet. red

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