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3000 Blumen für Bitburgs Beete

3000 Blumen für Bitburgs Beete

Der Herbst kommt. Auch in Bitburgs Beete. Eine Fläche von zusammengerechnet rund 400 Quadratmetern wird quer durch die ganze Innenstadt bepflanzt, damit es auch in der dunklen Jahreszeit in Bitburg freundlich und farbenfroh aussieht.

Bitburg. Raus in den Garten, ran an den Spaten, rein ins Beet. Ob Blätter fegen, Hecken schneiden oder Herbstpflanzen setzen - so, wie etliche Privatleute derzeit ihren Garten herbstschön und winterfest machen, sind auch die Stadtmitarbeiter in Bitburgs Beeten im Einsatz.
Rund 3000 neue Pflanzen wurden in den vergangenen Wochen von einem dreiköpfigen Team in den öffentlichen Grünflächen neu eingesetzt. Die Stadt hat sich für Klassiker wie Heide, Erika und Stiefmütterchen entschieden. Zudem werden auch Stauden, Gräser und Zierkohl gepflanzt. "Das ist ein Sortiment, das auch in der trüben Jahreszeit einen Lichtblick bietet", sagt Ralf Mayeres, Gärtnermeister und bei der Stadt zuständig für Grün- und Freiflächengestaltung.
Rund 2700 Euro investiert die Stadt in die Herbstbepflanzung. 180 große 70-Liter-Säcke Blumenerde haben die Stadtmitarbeiter dafür verwendet. Auch wenn die Blumen und Gräser inzwischen in der Erde sind, haben die Stadtmitarbeiter auch sonst rund um die Beete eine Menge zu tun. "Wir sind noch dabei, die ganzen Hecken zu schneiden. Das Laub muss zusammengekehrt werden und die Beete werden auch winterfest gemacht", sagt Astrid Schäfer, die mit ihren Kollegen am Petersplatz die Alpenveilchen eingesetzt hat.
Jedes Jahr werden die Beete dreimal neu bestückt: im Frühjahr, Sommer und dann im Herbst. Frühjahrs- und Sommerbepflanzung sind mit je 3300 Euro teurer als Erika & Co., die nun wieder die Beete zieren. Insgesamt lässt sich die Stadt die Sache mit den Blumen Jahr für Jahr knapp 10 000 Euro kosten - von Primeln und Narzissen im Frühjahr bis zu Erika und Heide im Herbst. scho