3600 Quadratmeter Verkaufsfläche: Limbourgs Hof kommt

Bitburg · Der Plan passt: Auf einer Verkaufsfläche von rund 600 Quadratmetern bietet das Einkaufszentrum Limbourgs Hof Platz für einen großen Edeka-Markt und eine dm-Drogerie sowie zwei kleinere Geschäfte. Mit nur einer Gegenstimme hat der Bauausschuss den Planentwurf gebilligt. Baubeginn soll im Frühjahr 2012 sein.

Bitburg. "Das ist ein klares Ergebnis", sagt Freiherr Otto Hiller von Gaertringen nach der Sitzung des Bauausschusses. Der Bauherr freut sich, dass der Plan für das Einkaufszentrum Limbourgs Hof eine Hürde im Bebauungsplan-Verfahren genommen hat. Es folgt die Offenlage des Planentwurfs, die Abwägung der dabei eingegangenen Stellungnahmen und schließlich der Satzungsbeschluss, mit dem Baurecht geschaffen wird. "Wir wollen kommendes Frühjahr anfangen zu bauen", sagt Hiller von Gaertringen. Damit findet das jahrelange Ringen (siehe Extra) um die Nutzung des Areals Am Rautenberg ein Ende. Hintergrund des Projekts ist der Expansionswille des Unternehmens Edeka Südwest, das sich vom derzeitigen Standort an der Neuerburger Straße (siehe Extra) auf rund 2500 Quadratmeter in Limbourgs Hof vergrößern will. Zudem wird eine dm-Drogerie von rund 700 Quadratmetern angesiedelt. Offen ist noch, wer in die zwei Läden von je rund 200 Quadratmetern zieht.
Auf Nachfrage von Manfred Weber (Liste Streit) machte Daniel Heßer vom Planungsbüro Isu deutlich, dass der Kreisel an der Neuerburger Straße mit Limbourgs Hof in den Hauptverkehrszeiten seine Kapazitätsgrenze erreichen wird. Anfang 2012 erwartet die Stadt das Ergebnis einer Verkehrsanalyse, die alle derzeit geplanten Projekte wie etwa die Umgestaltung des Postplatzes und die Bit-Galerie berücksichtigt. schoExtra

Mitte 2004 stellte Projektentwickler Jürgen Kramp Pläne für das Rautenberg-Zentrum vor, in dem er Edeka, einen Elektro-Fachmarkt, C&A sowie weitere Bekleidungsshops und einen Schuhladen auf rund 8000 Quadratmeter ansiedeln wollte. Dagegen wehrten sich 2005 Innenstadthändler, Anfang 2007 machten Anlieger wegen des Verkehrs mobil, Ende 2007 legte der Bauausschuss das Projekt auf Eis, 2009 kündigte die Stadt den Vertrag mit dem insolventen Kramp. Seit 2010 plant Freiherr Otto Hiller von Gaertringen die abgespeckte Variante Limbourgs Hof. scho

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