Aktueller, emotionaler und kritischer
Bitburg/Prüm/Daun · Mehr Service, mehr Kultur, mehr Menschen: Wir haben in den vergangenen Monaten mit zusätzlichen Seiten und neuen Elementen auf die Wünsche unserer Leser reagiert. Ziel: Ein Volksfreund, der noch näher bei seinen Lesern ist.
Bitburg/Prüm/Daun. Medien verändern sich permanent. Der Hauptgrund ist, dass sich ihre Nutzer verändern. Sie haben andere Erwartungen und Bedürfnisse, als vor zehn oder 20 Jahren. Das gilt auch für die Leser des Trierischen Volksfreunds - unabhängig davon, ob sie ihre Zeitung in gedruckter Form oder als E-Paper lesen. Um auch im 135. Jahr nach der Gründung ganz nah an den Interessen, Wünschen und Bedürfnissen zu sein, befragen wir Sie, liebe Leser, regelmäßig danach, was Ihnen gut gefällt, was sie vermissen und wo wir unser Angebot optimieren müssen. Eine große Umfrage dazu lief im vergangenen Jahr. Mehr als 7000 Leser beteiligten sich daran. Wir hatten Ihnen versprochen, dass wir daraus eine Reihe von Neuerungen ableiten werden, um unser tägliches Angebot weiter zu verbessern. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
Damit Sie täglich schnell und reibungslos auf den Straßen der Region voran kommen, ohne von Staus überrascht zu werden, haben wir den Staumelder erfunden, mit dem wir gut sichtbar und grafisch aufbereitet, auf Baustellen hinweisen, die zu Verkehrsbehinderungen führen können.
Bei jeder Befragung unserer Leser wird deutlich, wie wichtig Ihnen zeitnahe Informationen auch von kleinen Ereignissen in Städten und Dörfern der Eifel sind. Um die vielen Ereignisse aktueller als bisher in die Zeitungen bringen zu können, haben wir in den Lokalausgaben regelmäßige Seiten mit Nachrichten im Bild eingeführt. Jede Woche veröffentlichen wir in den Eifel-Ausgaben vier bis fünf ganze Seiten mit Bildern und kurzen Texten, die uns zum großen Teil von Lesern zugesandt werden. So gelingt es schneller als je zuvor mehr Menschen als je zuvor ins Blatt zu bringen und lesernah zu zeigen, wie lebendig und bunt das Leben in den Städten und Dörfern der Eifel ist. Dieses Angebot wollen wir weiter ausbauen - und Sie können mitmachen: Wenn Ihr Verein oder Ihre Dorfgemeinschaft etwas besonderes gemacht hat, mailen Sie uns einfach ein Bild mit einem kurzen Text an die Adresse eifel@volksfreund.de, und wir werden Ihren Beitrag veröffentlichen, sofern es technisch möglich und journalistisch vertretbar ist.
Sie haben uns gesagt, dass Sie sich mehr Berichterstattung aus dem örtlichen Kulturleben wünschen. Wir haben daher eine Seite Eifel-Kultur eingeführt, auf der wir - zusätzlich zu unserer bisherigen Berichterstattung in den Lokalteilen - umfassender kulturelle Ereignisse aus dem Landkreis Vulkaneifel und dem Eifelkreis darstellen und ankündigen können. Die Resonanz auf die immer dienstags erscheinende Seite ist bisher durchweg positiv. Wir werden deshalb dieses Zusatzangebot weiter optimieren.
Die Schönheit der Region, ihre Geschichte, das Besondere an ihren Menschen und manchmal auch einfach unterhaltsam Skurriles, auch das wollen unsere Leser neben kritischer Berichterstattung über politische Kontroversen in ihrer Zeitung finden. Der Freude an der eigenen Heimat haben wir eine Seite gewidmet, die seit einigen Monaten immer donnerstags erscheint. Sie vereint ein Bild der Woche, das nicht nachrichtlich sein muss, sondern auch einfach nur schön sein kann, mit einem Beitrag aus der Reihe Stadtgeschichte(n) und einer Kolumne, in der unsere Kollegin Ilse Rosenschild jede Woche etwas verschenkt, was sie beim Aufräumen ihrer Wohnung entdeckt hat. Diese Angebot ergänzt unsere Seite mit dem Titel Land und Leute, die samstags erscheint und immer einen besonderen Menschen der Region in den Mittelpunkt stellt und mit der Kolumne Eifel-Einsichten von unserem Prümer Redakteur Fritz-Peter Linden kombiniert.
Trotz all der Neuerungen lassen wir an anderen Stellen nichts weg. Im Gegenteil: Themenanregungen von Lesern greifen wir konsequenter auf denn je, egal ob es um unverständliches Handeln von Behörden, um schlechte Straßen oder um Geschichten über besondere Menschen geht. Unsere Berichterstattung über Kommunalpolitik in der Eifel haben wir noch stärker darauf ausgerichtet, nicht nur Debatten darzustellen, sondern deutlich zu machen, wie jeder einzelne von Entscheidungen betroffen ist. Dabei verlassen wir uns nicht auf Spekulationen oder die Position nur einer Seite, sondern geben bei Konflikten stets allen Beteiligten die Chance, ihren Standpunkt klar zu machen. Wir lassen uns auch nicht vom weit verbreiteteten Wunsch der Politiker abschrecken, hinter verschlossenen Türen zu beraten. Das schafft Klarheit und gibt jedem Leser die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen. Denn Demokratie braucht Öffentlichkeit und wer mitreden will, muss umfassend informiert sein.
Wenn Ihnen etwas auf den Nägeln brennt, können Sie uns immer ansprechen. Wir greifen spannende Themen gerne auf. Die richtigen Ansprechpartner für die einzelnen Lokalausgaben finden Sie im Extra rechts auf dieser Seite.
TIPP: Für Fragen, Anregungen, Themen- und Terminhinweise per E-Mail nutzen Sie am besten unsere zentrale Mailbox-Adresse eifel@volksfreund.de Diese Mailbox wird fortlaufend von einem Redakteur ausgewertet, der Hinweise und Beiträge kompetent bewertet und an die richtigen Stellen weiterleitet.