Akustisches Erlebnis

Großes Ensemble, große Kulisse: Das Sinfonische Blasorchester Bitburg-Prüm spielt in der Abteistadt - am Sonntag, 1. Juli, 17 Uhr, auf dem Hahnplatz vor der Basilika. Der Eintritt zu diesem Kurkonzert ist kostenlos.

Prüm. Das Sinfonische Blasorchester (SBO) Bitburg-Prüm gastiert in der Abteistadt, und zwar am Sonntag, 1. Juli, 17 Uhr, auf dem Hahnplatz vor der Basilika.
Gegründet wurde das Orchester 1995 von engagierten Musikern aus dem gesamten Eifelkreis. In den folgenden Jahren wuchs das Ensemble stetig weiter - dank vieler junger Instrumentalisten, die sich für den Einstieg in das Orchester begeistern ließen.
Aushängeschild in der Eifel


Heute machen die 80 Musiker das SBO zu einem Aushängeschild der musikalischen Arbeit im Eifelkreis, auf Bühnen in der Heimat und auf internationaler Ebene.
Und das mit Erfolg: Seit 1997 hat das SBO regelmäßig am "World Music Contest", dem Wettbewerb im niederländischen Kerkrade, teilgenommen und dort bereits dreimal eine Goldmedaille und im Jahr 2005 eine "Goldmedaille mit Auszeichnung" erspielt. Darüber hinaus gewann das Orchester 2003 den Titel beim Landesorchesterwettbewerb Rheinland-Pfalz. Derzeit spielen im SBO Musiker zwischen 14 und 53 Jahren aus etwa 30 Vereinen des Kreismusikverbands. Viele von ihnen sind in ihren Heimatvereinen verantwortlich tätig - als Dirigenten oder Registerführer. Dirigent des SBO seit der Gründung ist Thomas Rippinger, der auch stellvertretender Leiter der Musikschule und zudem Kreisdirigent ist. Seit 2006 unterstützen ihn Daniel Heuschen und Rainer Serwe.
Am kommenden Sonntag, 1. Juli, präsentiert das Orchester auf dem Hahnplatz vor der Basilika folgendes Programm: Los geht es mit dem "Entry March of the Boyars" von Johan Halvorsen. Die weiteren Programmpunkte: "T-Bone Concerto" (Johan de Meij), Solist: Christoph Paus; "Berglicht" (Oliver Waespi); "Danse Diabolique" (Joseph Hellmesberger); "An American in Paris" (George Gershwin); "Fiesta de la Vida" (Philip Sparke).
Bei schlechtem Wetter fällt das Konzert nicht aus, sondern wird in die Turnhalle des benachbarten Regino-Gymnasiums verlegt. Auf den Eintritt hat das keinen Einfluss: Der ist draußen wie drinnen frei. red/fpl