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Alles neu machen die Bürger für die Kinder

Alles neu machen die Bürger für die Kinder

Und wieder die Mötscher Bürger: Gemeinsam haben sie für neue Spielplätze gekämpft, sie haben Spenden gesammelt und Waren verkauft, um das Budget aufzustocken. Nun montieren Freiwillige die ersten Spielgeräte.

Bitburg-Mötsch. Mit Ortsvorsteher Heiko Jakobs und Dietmar Tölkes vom Team Spielplätze werden in Mötsch die ersten Spielgeräte vormontiert. "Wir brauchen immer Unterstützung durch Freiwillige", erklärt Tölkes. Gerade ist ein weiteres Stück Spielgerät fertig geworden.
Doch bevor es montiert werden kann, muss bei einigen ein frischer Anstrich her. "Bisher sind wir mit dem Zuspruch ganz zufrieden. Es könnte aber immer mehr sein", erklärt Ortsvorsteher Jakobs. Zehn Freiwillige sind gekommen.
In zahlreichen Aktionen haben die Mötscher Geld gesammelt, um die Spielplätze im Stadtteil ausbauen zu können. Allein auf das Budget des Stadtteils von 20 000 Euro für neue Spielgeräte wollten sie sich nicht verlassen. Pünktlich zur Maifeier soll der erste Spielplatz fertig sein. "Damit unsere Kinder sich pünktlich zum Start der Spielplatzsaison austoben können", erklärt Ortsvorsteher Jakobs. Als erstes haben die Mötscher den "Kraut- und Rübenplatz" am Jugendheim in Angriff genommen. Dieser steht ganz im Wahrzeichen der Mötscher, der Möhre. Es gibt Spielgeräte wie die Wackelmöhre, die sich bald großer Beliebtheit erfreuen wird.
Bei dem Aufbau der Spielgeräte werden die Ehrenamtlichen auch von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs unterstützt. "Die Mitarbeiter des Bauhofs kennen sich mit Spielplätzen besser aus, sie geben uns wichtige Hinweise, um geltende Normen umzusetzen", erklärt Jakobs.
Normen hin oder her, am Ende entscheiden die Kinder, ob der Spielplatz gelungen ist. jör