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Ammoniak läuft aus: Brenzliger Einsatz für die Feuerwehr

Ammoniak läuft aus: Brenzliger Einsatz für die Feuerwehr

Rund 80 Einsätzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk haben an einer Gefahrstoff-Übung teilgenommen.

Neuerburg. (red) "Gefahrstoff einsatz, Auto gegen Gefahrgut-LKW, mehrere verletzte Personen", so lautete das Einsatzstichwort für die Feuerwehren Neuerburg, Ammeldingen und Karlshausen. Ein Wagen war mit einem Gefahrgut-LKW nahe des Schulzentrums Neuerburg kollidiert. Ein erschreckendes Szenario, doch es war alles nur eine Übung.

Nach erster Lage-Erkundung stellte sich heraus, dass der LKW eine gefährliche Ammoniaklösung geladen hatte. Etwa 50 Liter der Lösung liefen aus und mussten aufgefangen werden. Zwei Menschen waren im LKW eingeklemmt, zwei weitere im Auto. Die Feuerwehrleute brachten die zwei Autoinsassen schnell aus dem Gefahrenbereich. Inzwischen wurde die Alarmstufe erhöht und der Gefahrstoffzug des Eifelkreises Bitburg-Prüm alarmiert. Dieser befreite die Insassen aus dem LKW. Die Kräfte des Gefahrstoffzuges hatten eine Dekontaminationsanlage aufgebaut, um die eingesetzten Kräfte, die im unmittelbaren Gefahrenbereich arbeiteten, von den gefährlichen Verunreinigungen zu befreien.

Kreisfeuerwehrinspekteur Manfred Schuler beobachtete und bewertete die Übung. Er lobte die gute Zusammenarbeit und betonte, dass solche Übungen auch in Zukunft wichtig seien.

Gefahrstoffzugführer Reiner Pint wies auf kleinere Mängel im Ablauf hin, war im Großen und Ganzen aber sehr zufrieden. Im Einsatz waren rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW.