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An der Bundesstraße wird gerodet

An der Bundesstraße wird gerodet

Wegen der Rodungsarbeiten im Zuge des Ausbaus der B 51 bei Meilbrück gilt dort derzeit Tempo-Limit 50. Auch eine Ampel ist aufgebaut, meist jedoch nicht in Betrieb. Die Ampel wird lediglich kurzfristig aus Sicherheitsgründen genutzt, wenn sehr nah an der Straße stehende Bäume gefällt werden. So wird gewährleistet, dass keiner der Bäume auf den fließenden Verkehr zu fallen droht.

Meckel/Meilbrück. Ein Mammut-Projekt wirft seine Schatten voraus: Rund 12 Millionen Euro kostet der Ausbau der B 51 zwischen Helenenberg und Meilbrück, mehr als zwei Millionen Euro werden allein in diesem Jahr verbaut. Herzstück des Projekts: Auf dem rund 4,5 Kilometer langen Stück sollen Zusatzspuren zum Überholen angelegt werden. Zudem werden im Zuge des B 51-Ausbaus drei Straßenbrücken, ein Wirtschaftsweg und ein Mitfahrerparkplatz entstehen. Keine Behinderungen im Berufsverkehr

Für diesen Mitfahrerparkplatz bei Meckel, der nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier rund 70 Stellplätze haben wird, und den rund sechs Meter breiten Wirtschaftsweg, der entlang der Bundesstraße geführt wird, sind derzeit die Rodungsarbeiten in vollem Gange. Fünf bis acht Mann rücken den Bäumen Tag für Tag mit schwerem Gerät zu Leibe. Wegen dieser Fäll-Arbeiten gilt auf der B 51 in Höhe Meilbrück derzeit Tempo-Limit 50. Seit gestern steht dort zudem eine Ampelanlage. Diese ist aber nur kurzfristig in Betrieb. "Wir kommen weitestgehend mit der Tempo-Reduzierung aus", sagt Michael Bartnick vom LBM Trier. Lediglich wenn sehr nah an der Bundesstraße stehende Bäume gefällt werden, soll die Ampel kurzfristig in Betrieb genommen werden, um zu verhindern, dass einer der Bäume auf die vorbei rollenden Fahrzeuge fallen könnte. Die Rodungsarbeiten konzentrieren sich zudem auf die Zeit zwischen 9 und 15 Uhr, so dass vor allem der frühmorgendliche und spätnachmittägliche Berufsverkehr ungehindert die viel befahrene Bundesstraße passieren kann.Der asphaltierte Wirtschaftsweg hat im weiteren Verlauf des Groß-Projekts zwei Aufgaben: Zunächst wird der Verkehr während der Bauarbeiten für die Zusatz-Fahrspuren über diesen Wirtschaftsweg geleitet. Was den Verkehrsfluss unkomplizierter gestalten wird, als dies derzeit bei den B 51-Arbeiten bei Neuhaus möglich ist. Nach Abschluss der Ausbauarbeiten ist geplant, dass der Wirtschaftsweg auf einer Breite von 4,5 Metern für den landwirtschaftlichen Verkehr erhalten bleibt. Voraussichtlich soll noch im Juni mit dem Kreuzungsbauwerk begonnen werden, dass den Verkehr von der L 2 aus Richtung Meckel unter der Bundesstraße durchleiten soll. Anvisiert wird, 2010 das Projekt abzuschließen.