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Angebot des Bitburger Shopping-Portals im Internet .

Wirtschaft : Bitburger Shopping-Portal - Im Netz ist erst mal Pause

Mit der Öffnung der Geschäfte nach der Corona-Zwangspause wurde auch das Angebot des Bitburger Shopping-Portals im Internet wieder heruntergefahren.

(uhe) Die Händler der Bitburger Innenstadt und auch der Gewerbeverein haben in den vergangenen Monaten einiges unternommen, um die Durststrecke so gut wie möglich zu überstehen.

Eine der Initiativen, die dabei entstand, ist das Internet-Portal bitburg-shopping.de. Dort hatten die Händler die Möglichkeit, sowohl ihre Waren zu präsentieren als auch zu verkaufen. Und gut ein Dutzend Gewerbetreibender aus Bitburg hat dieses Angebot auch genutzt.

Mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen seit Anfang Mai wurden auch die Geschäfte wieder nach und nach geöffnet. Verbunden damit hat sich die Präsenz von Unternehmen auf der Internet-Plattform reduziert. Aktuell sind nur noch drei Händler auf dem Portal vertreten.

Und laut Heiko Jakobs, der diese Seite für den Gewerbeverein betreut, wird es auch dabei nicht bleiben. „Wir machen jetzt erst einmal Pause“, sagt der Marketingfachmann aus Mötsch. Erledigt habe sich das Thema aber keineswegs.

„Die Plattform wurde ja ohne viel Vorbereitungszeit innerhalb kürzester Zeit aus der Hüfte geschossen“, erklärt Jakobs. Die mehrwöchige Testphase werde nun beendet, um dann gemeinsam mit dem Gewerbeverein zu schauen, wie man möglichst viele Händler für dieses Angebot gewinnen könne. „Es geht ja hierbei auch in erster Linie nicht darum, Produkte über das Internet zu verkaufen, sondern vor allem darum, sie zu präsentieren“, so Jakobs. Der Nutzer solle sehen, was Bitburg alles zu bieten habe, fügt er hinzu. „Im Grunde ist es also auch unabhängig von Corona ein gutes Mittel, um den Handel vor Ort zu stärken.“

Nichtsdestotrotz seien über die Plattform durchaus auch viele Artikel verkauft worden, erklärt der Mötscher. Besonders gut gelaufen seien dabei Sportartikel. „Da kann aber mit Sicherheit noch viel mehr gehen“, ist Jakobs überzeugt.

Aus diesem Grund soll die Plattform auch nicht verschwinden. Nachdem die Kinderkrankheiten behoben worden seien, müsse man jetzt an einem zukunftsfähigen Konzept arbeiten, sagt der Marketingfachmann. Und sollte es im Herbst oder Winter zu einer zweiten Infektionswelle und damit auch einer erneuten Schließung von Geschäften kommen, wäre der Einzelhandel in Bitburg darauf bereits  vorbereitet.