Angriff auf Polizisten: Prozess in Trier vertagt

Trier/Schönecken · Weil er vor rund einem halben Jahr zwei Polizisten angegriffen haben soll, muss sich ein 44-Jähriger aus der Eifel vor dem Landgericht Trier verantworten.

Trier/Schönecken. Kurzer Auftakt vor dem Trierer Landgericht: Bereits nach rund 20 Minuten war gestern der erste Verhandlungstag im Prozess gegen einen Mann aus Schönecken zu Ende. Der Eifeler muss sich verantworten, weil er mit einer Metallstange auf zwei Polizisten eingeschlagen haben soll. Die Beamten sollen dabei Schürfwunden und Prellungen erlitten haben. Der Prozess wurde vertagt, weil der Sachverständige nicht zugegen sein konnte. Die Staatsanwaltschaft nimmt an, dass der Mann an einer paranoiden Schizophrenie erkrankt und deshalb vermindert schuldfähig oder schuldunfähig ist. In einem sogenannten Sicherungsverfahren fordert die Staatsanwaltschaft die unbefristete Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Verhandlung wird am 17. Mai mit Angaben des Beschuldigten und Zeugenaussagen fortgesetzt. hsc

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