ANLIEGER-UMFRAGE

ERNST GASPERS: "Die Leute fahren in der Langemarckstraßeeinfach zu schnell. Von 100 Autos fahren vielleicht zwei mitTempo 30. Die Polizei müsste Kontrollen mit Kameras machen, dienicht direkt auffallen. Auch große Busse donnern hier mehrfach amTag durch. Diese Busse müssten über die B 265 fahren. DasDurchfahrtsverbot müsste für den gesamten Schwerverkehr gelten.Die geplanten Markierungen auf der Straße machen die Autos auchnicht langsamer. Das ist weggeworfenes Geld. Wenn alle Autos aufder Straße parken, behindern sie die Sicht. Zum Stadtwald hinmuss endlich ein ordentlicher Bürgersteig gebaut werden.Rollstuhlfahrer und Kinder benutzen die Straße. Das sind Zuständewie im Wilden Westen." JOHANN RIECK: "Wir haben die Verkehrsberuhigung schon vor vier Jahren angeleiert. Die Tempohemmschwellen haben mir persönlich gefallen, aber es gab auch Gegner. Viele Autos sind einfach darübergerast. Aufgepinselte Parkbuchten wirken nur, wenn auch Autos darin stehen. Die Slalomfahrt führt dann hoffentlich zu einer Verlangsamung des Verkehrs. Nachteile sind Probleme beim Begegnungsverkehr und Sichtbehinderung."

ANNELIESE KRÄMER: "Ein richtiger Bürgersteig zum Stadtwald ist das erste Gebot. Den Fußweg kann ich mit meiner Gehhilfe nicht benutzen, auf der Straße ist zu wenig Platz. Besonders Busse und Lastwagen müssten über die B 265 fahren. Wir hatten Rohrbrüche im Keller."

ELKA RENNER: "Die Straße ist für den Schwerverkehr nicht ausgelegt. Es gibt einen Rohrbruch nach dem anderen. Mitten in der Nacht werde ich durch den Lärm der Busse wach. Was in der Wenzelbach geht, muss auch hier möglich sein: ein Durchfahrtsverbot für Busse und LKW. Dieses Verbot und Tempo 30 müssen mit regelmäßigen Kontrollen durchgesetzt werden. Vor den Schwellen wurde gebremst und dann mit Lärm beschleunigt. Die geplanten Markierungen bringen vielleicht mehr. Die Querrinne muss weg, der Gehweg muss ausgebaut werden."(cus)