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Antworten auf häufige Fragen zum Impfen im Eifelkreis

Corona-Pandemie : So geht das mit dem Impfen in Bitburg

Sie wollen geimpft werden. Unbedingt. Tag für Tag stehen Menschen vor den Toren zum Bitburger Impfzentrum. Doch ohne Termin geht hier nichts.

(de) Es hängt am Impfstoff. Bis zu 1000 Menschen täglich könnten im Impfzentrum in Bitburg ihre Spritze gegen Corona bekommen. Aber noch kann das Land den Stoff nicht in entsprechender Menge liefern (der TV berichtete). Bisher sind im Eifelkreis nach Angaben der Verwaltung etwa 3350 Menschen geimpft worden; davon haben gut 460 auch die zweite Impfung hinter sich. Bis Mitte Februar sind die mobilen Impf-Teams des DRK auch in den 17 Seniorenheimen des Kreises mit den Zweit-Impfungen durch.

Landrat Joachim Streit baut darauf, im Eifelkreis eine Impfquote von 70 Prozent zu erreichen. Das würde bedeuten, dass sich rund 65 000 Menschen impfen lassen. Diese Quote, so hofft der Landrat, könnte im Spätsommer/Frühherbst erreicht werden. Vorausgesetzt, der Impfstoff steht in entsprechender Menge bereit. Und natürlich vorausgesetzt, die Eifeler lassen sich impfen.

Das Interesse am Thema ist jedenfalls groß. Der Sprecher der Kreisverwaltung, Thomas Konder, beantwortet häufig gestellte Fragen:

Wo ist das Impfzentrum?

Thomas Konder: Das Landesimpfzentrum für den Eifelkreis Bitburg-Prüm befindet sich in der Turnhalle der ehemaligen High School auf dem Housinggelände in Bitburg. Die Adresse lautet: Am Wasserturm, 54634 Bitburg.

Wann ist das Impfzentrum geöffnet?

Thomas Konder: Die Öffnungszeiten werden entsprechend der Terminbuchungen sowie der zur Verfügung stehenden Impfstoffmenge flexibel angepasst.

Wer kann sich derzeit impfen lassen?

Thomas Konder: Aktuell können sich nur Menschen impfen lassen, die zur am höchsten priorisierten Gruppe zählen. Das sind: Menschen über 80 Jahre, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Personal der ambulanten und sta­tionären Altenpflege, Personal mit besonders hohem An­steckungsrisiko in medizinischen Ein­richtungen wie zum Beispiel in Notaufnahmen, Personal in medizinischen Ein­richtungen mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen Grup­pen wie das beispielsweise in der Onkologie oder der Transplantationsmedizin der Fall ist.

Muss ich einen Termin vereinbaren und wenn ja, wo?

Thomas Konder: Ja, unbedingt. Das Impfzentrum kann nicht spontan und ohne Termin aufgesucht werden. Termine können entweder telefonisch un­ter der Nummer 0800/5758100 oder online auf der Internetseite www.impftermin.rlp.de beim Land vereinbart werden. Die Telefonhotline ist montags bis samstags von 7 bis 23 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr besetzt. Nach der Terminvergabe – und zwar für die erste und die zweite Impfung – werden alle Formulare und Einverständniserklärungen per Post oder per E-Mail gesendet.

Was mache ich, wenn ich einen ver­einbarten Impftermin nicht wahrneh­men kann?

Thomas Konder: Terminabsagen sind über die zentrale Terminvergabestel­le des Landes unter der Telefonnummer 0800/5758100 möglich.

Wer hilft mir bei der Terminvergabe­, wenn ich telefonisch nicht durchkom­me oder keinen Internetanschluss habe?

Thomas Konder: Zunächst ist es sinnvoll, einen Verwandten oder Bekannten um Hilfe zu bitten. Einige Verbandsgemeinden bieten Hilfe bei Fragen rund um die Impftermine an, beispielsweise mit Unterstützung der Gemeindeschwestern plus. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Verbands- oder Ortsgemeinde nach entsprechenden Möglichkeiten.

Ist das Impfzentrum in Bitburg barrierefrei?

Thomas Konder: Das Impfzentrum ist barrierefrei gestaltet und verfügt auch über einen eige­nen Toilettenraum für behinderte und ältere Menschen. Sollten Leihroll­stühle oder Rollatoren benötigt werden, bitten wir, die Mitarbeiter im Impfzentrum darauf anzusprechen.

Wie ist der Ablauf des Impfvor­gangs im Impfzentrum?

Thomas Konder: Nachdem man einen Termin erhalten hat, bekommt man per Post eine Legitimati­on und weitere Informationen. Die Legiti­mation ist bei der Anmeldung im Impfzent­rum mit dem Personalausweis vorzulegen. Im Wartebereich wird ein Aufklärungsvideo zur Impfung angezeigt; es folgt ein Gespräch mit einem Arzt samt Möglichkeit, persönliche Fragen zu klären. Dann kommt die Impfung durch medizinisches Personal. Im Anschluss geht es noch mal für 15 Minuten in den Beobachtungsraum, in dem sich Helfer bereithalten, falls es zu leichten Unverträglichkeiten kommen sollte. Beim Check-Out gibt es eine Impfbestätigung für den Impfpass sowie eine Erinnerung an den zweiten Termin. Das alles dauert etwa 45 Minuten.

Wann ist die zweite Impfung?

Thomas Konder: Etwa drei bis vier Wochen nach dem ersten Termin. Erst da­nach entfaltet sich die volle Wirksamkeit des Impfstoffes.

Kann auch zu Hause geimpft werden?

Thomas Konder: Aktuell ist dies nicht möglich. Voraussichtlich wird es aber im Laufe des Jahres möglich, dass auch in Hausarztpraxen geimpft wird.

Wo erhalte ich weitere Informati­onen rund um das Thema?

Thomas Konder: Beispielsweise auf den Internetseiten www.bitburg-pruem.de, corona.rlp.de oder auf der Seite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de Es wird freundlich darum gebeten, von Anrufen bei der Kreisverwaltung oder beim DRK abzusehen.