Arbeiten am Dudeldorfer Neubaugebiet verzögern sich

Arbeiten am Dudeldorfer Neubaugebiet verzögern sich

In Dudeldorf hat die Erschließung des Neubaugebiets "Altes Sägewerk" begonnen. Im ersten Bauabschnitt sind 15 Grundstücke geplant. Bei Bedarf sollen zehn weitere folgen.

Dudeldorf. Auf dem Gelände des vor wenigen Jahren abgebrannten Sägewerks in der Pickließemer Straße in Dudeldorf, wo der Bitburger Unternehmer Udo Bermes ein Neubaugebiet errichten will, stehen die Bagger kurz nach Beginn der Bauarbeiten schon wieder still.
Ursprünglich habe man direkt nach Fastnacht mit den Bauarbeiten beginnen wollen, sagt Bermes, aber wegen des schlechten Wetters habe der Baustart verschoben werden müssen. Während des kurzen Vorfrühlings konnte zwar die Anlage eines Regenrückhaltebecken begonnen werden, der neuerliche Wintereinbruch zwingt aber wieder zur Pause.
Sobald das Wetter es zulasse, soll es aber "Schlag auf Schlag gehen", kündigt Bermes an. 15 Baugrundstücke, die bei 66 bis 69 Euro pro Quadratmeter liegen und zwischen 650 und 1500 Quadratmeter groß sind, sollen in einem ersten Bauabschnitt auf beiden Seiten der Straße entstehen und ab Juni bereits teilweise zur Verfügung stehen.
Ein zweiter Bauabschnitt mit zehn weiteren Grundstücken, die wohl etwas mehr kosten werden, soll nach Bedarf folgen. Die Gebäude eines holzverarbeitenden Betriebs stehen zwar noch, aber das Unternehmen hat bereits im Gewerbegebiet Kollenberg einen neuen Firmensitz errichtet.
Für die Gemeinde Dudeldorf sind die Entwicklungen auf dem alten Sägewerk-Gelände durchaus erfreulich. Der Ort bemühte sich nämlich jahrelang um die Erschließung eines Neubaugebiets, kam jedoch aufgrund der topografischen Verhältnisse nicht wirklich voran.
Denn um neuen Wohnraum zu schaffen, wäre bei den bislang dafür vorgesehenen Flächen eine aufwendige Entwässerung notwendig gewesen, was wiederum die Kosten der Erschließung extrem in die Höhe getrieben hätte. Mit der nun von privater Seite angestrebten Schaffung eines Neubaugebiets auf dem Sägewerk-Areal bekommt die Gemeinde nun nicht nur ihren lang ersehnten Wohnraum, sondern spart sich auch die Vorfinanzierung von Erschließungskosten. uhe

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