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Arbeiten für den Umbau des Kasernenblock 201 in Bitburg sind angelaufen

Kinderbetreuung in Bitburg : Kasernenblock 201 wird entkernt und dann zur Kita umgebaut

Auf dem Gelände der Alten Kaserne laufen die Vorarbeiten für den Umbau des Kasernenblocks 2001 zur neuen Kita.

Es geht voran. Allerdings zunächst einmal in die andere Richtung. Bevor nämlich mit dem eigentlichen Umbau des Kasernengebäudes 2001 begonnen werden kann, muss zunächst erst einmal einiges entfernt werden. „Im Moment laufen die vorbereitenden Abriss- und Entkernungsmaßnahmen, das Gebäude wird also fast bis auf Rohzustand zurückgebaut“, sagt Martin Jutz von der Architektengruppe Weber & Partner aus Bitburg, der für die Planung des Bauvorhabens zuständig ist. Mehr als 8,5 Millionen Euro investiert die Stadt Bitburg in die Umnutzung des denkmalgeschützten Sandsteingebäudes. Entstehen soll dort eine neue Kita mit insgesamt elf Gruppen, um dem Bedarf an zusätzlichen Kitaplätzen gerecht zu werden. Diese werden nämlich dringend benötigt.

Aktuell jedoch ist das Angebot an Plätzen um ein Vielfaches größer als die tatsächliche Nutzung. Was allerdings nur daran liegt, dass aufgrund der Corona-Einschränkungen die meisten Kinder zu Hause bleiben. Ähnlich ist die Situation auch im Stadtrat. Seit Mitte März sind sämtliche Sitzungen der städtischen Gremien ausgefallen. Die meisten Entscheidungen wurden vertagt. Nur in dringenden Fällen entscheidet der Bürgermeister im Einvernehmen mit den Beigeordneten. Und damit es beim Kasernen-Kita-Projekt nicht zu weiteren Verzögerungen kommt, wurden auch hierbei im Zuge des Eilentscheidungsrechts und auf Grundlage einer Online-Umfrage unter den Mitgliedern des Stadtrats die ersten vier Aufträge an Unternehmen vergeben.

Diese umfassen zum einen die Abbrucharbeiten, die Demontage der Elektrik sowie der Heizungs- und Sanitäranlagen und darüber hinaus auch noch die Stromversorgung und Baustellenbeleuchtung während der Umbaumaßnahme.

Die Gesamtauftragssumme der vier Lose liegt bei rund 350♦000 Euro und damit nach Auskunft der Stadtverwaltung sogar deutlich unten den dafür ursprünglich veranschlagten Kosten von rund 680♦000 Euro.  Ob es für die Stadt nun bei den weiteren Auftragsvergaben ähnlich erfreulich weitergeht, wird sich zeigen. Wie der Planer erklärt, soll es im Juni mit den eigentlichen Rohbauarbeiten losgehen. Diese Arbeiten seien auch bereits ausgeschrieben worden.