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Auch Ferrari fällt bei Keweniger Brand den Flammen zum Opfer

Auch Ferrari fällt bei Keweniger Brand den Flammen zum Opfer

Der Brand am Samstag gegen 21.45 Uhr in Schloss Kewenig bei Körperich sei "einer der größten und langwierigsten Feuerwehreinsätze in der Verbandsgemeinde Neuerburg der vergangenen Jahre" gewesen, sagt Armin Dockendorf, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Körperich. Bis in den Sonntagabend waren letztlich 90 Wehrleute von sieben Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde (VG) Neuerburg im Einsatz.


Das Feuer zerstörte zwei Nebengebäude, in denen auch drei Autos untergestellt waren (der TV berichtete). Insgesamt belaufen sich die ersten Schätzungen zur Schadenshöhe auf 400 000 bis 500 000 Euro. Heute sollen Brandexperten der Kripo Wittlich sowie ein Gutachter die Schlossanlage untersuchen, um die Brandursache zu ermitteln.
Auch gestern mussten Mitglieder der Körpericher Wehr erneut zu dem Anwesen ausrücken, um weitere Glutnester zu löschen, die sich unter dem Berg ausgebrannter Holzpellets gebildet hatten. Bei dem Brand traten laut Auskunft der Kreisverwaltung rund 750 Liter Heizöl aus einem Tank aus, die sich mit dem Löschwasser vermischten und in den nahe gelegenen Notzenbach gelangten. Nach Auskunft von Körperichs Wehrführer Dockendorf sollen dabei auch einige Fische verendet sein. neb